In Luzern verlor ich die Orientierung

In Luzern verlor ich die Orientierung

Ups. Der Tiger-Simulator stellt sich gleich auf den Kopf samt meinen Neffen.

In Luzern verlor ich die Orientierung

Auch das ist Verkehrshaus: Pedalotour.

So circa 40 Jahre sind es her, seit ich das letzte Mal in Luzern im Verkehrshaus war. Nun, am Freitag ging ich wieder einmal hin mit meinen zwei Neffen, der eine neun, der andere elf. Ich mochte es sehr, ihnen zu folgen, Kinder in diesem Alter haben eine unbändige Lust, Dinge auszuprobieren und anzuschauen; man muss gar nichts planen oder denken, sondern nur nachlaufen und die Zeit der Heimreise im Auge behalten. Die Buben fuhren Pedalo auf dem künstlichen Seeli. Sie "steuerten" eine SBB-Komposition vom Zürcher HB zum Bahnhof Zürich Wiedikon. Sie begaben sich in den Tiger-Flug-Simulator, eine wilde Sache, denn natürlich will jeder, der in der Pilotenkabine hockt, einen Looping hinlegen (ich war froh, musste ich nicht mit rein). Sie landeten ein Flugzeug mit ihren eigenen Körperbewegungen, linker ausgestreckter Arm runter, und das Flugzeug legt eine Linkskurve hin. Zudem waren wir im Space Transformer, einem begehbaren Würfel, der sich um seine diagonale Achse dreht, ich verlor dabei vollkommen die Orientierung. Und im Planetarium schauten wir uns den Film "Stella Nova" über die Entstehung des Kosmos an (die Buben schienen die Sache zu begreifen, während ich überfordert war). Am allerbesten gefiel mit persönlich - von der Schoggi-Industrie gesponsert hin oder her - die Chocolate Adventure. Expofeeling kam auf, während ich mit den Buben in einem runden, gepolsterten Wägeli durch die digital gesteuerte und belebte Ausstellung gefahren wurde. Doch, das war ein guter Tag. Am Ende war ich erschöpft und schlief im Zug ein, während die Buben taufrisch waren.

In Luzern verlor ich die Orientierung

In diesem Wägeli wurden wir durch die Schoggiausstellung chauffiert.