In der Schweiz fehlen gut 255’000 Vollzeitstellen

Obwohl die Arbeitslosenquote der Schweiz im Vergleich mit anderen Ländern sehr gering ist, fehlten 255’000 Vollzeitstellen im Jahr 2012. Dies zeigt eine aktuelle Studie des BFS. Demnach sind 5.8% der Bevölkerung unterbeschäftigt, das heisst, sie würden gerne eine Stelle mit höherem Pensum  oder eine Vollzeitstelle besetzen. Zu den fehlenden Vollzeitstellen werden zusätzlich die Stellen hinzugerechnet, welche für die Arbeitslosen benötigt würden. Mit  einer Unterbeschäftigtenquote von 5.8% liegt die Schweiz im Vergleich mit anderen europäischen Ländern relativ hoch. Nur in Spanien und Irland ist diese Quote höher. Der europäische Durchschnitt liegt bei 3.8%. 

In der Schweiz sind 35.6% der Erwerbstätigen nur Teilzeit angestelllt. Auch diese Zahl ist verglichen mit dem EU-Mittelwert von 19.8% eher hoch. Natürlich möchten längst nicht alle Teilzeitarbeitenden mehr arbeiten. Trotzdem fehlt es an Vollzeitstellen.  Der Studie zufolge zählen mehr Männer als Frauen zu den Unterbeschäftigten, obwohl mehr Frauen als Männer teilzeitbeschäftigt sind.

Allerdings kümmern sich nur etwa ein Viertel der Unterbeschäftigten darum ihre Situation zu ändern. Am meisten wird von ihnen versucht die Stundenanzahl bei der momentanen Stelle zu erhöhen. Die zweite Möglichkeit, eine neue Stelle zu suchen, wird etwas weniger angestrebt. Am wenigsten wird nach einer zweiten Stelle gesucht.  Glücklicherweise finden mehr als die Hälfte der Unterbeschäftigten nach spätestens einem Jahr aus dieser Situation wieder heraus.

Gehören Sie auch zur betroffenen Gruppe? Finden Sie hier Ihre neue Stelle.

Autorin: Carole Kläy

Quelle: BFS, Ergänzende Indikatoren zur Erwerbslosigkeit: Unterbeschäftigung und potenzielle zusätzliche Arbeitskräfte, Oktober 2013

 


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