Imjin Barracks & Malvern

Hallo ihr Lieben!

In den letzten zweieinhalb Wochen hat meine Gastfamilie mich zu zwei Events eingeladen, über die ich hier noch berichten möchte.

Das erste, am 9. Juni, war das Imjin Music Festival. Ich hatte vorher noch nie davon gehört, aber in Gloucestershire, Herefordshire und Umgebung ist das schon etwas Großes. Dabei wird der Geburtstag der Queen gefeiert und zwar auf dem Gelände der Imjin Barracks.
Imjin Barracks sind das Hauptquartier des ARRC, ein NATO-Korps, an welchem sich 17 Nationen beteiligen, beispielsweise Großbritannien und Deutschland (bis 2010 war der Sitz des Hauptquartiers in Rheindahlen bei Mönchengladbach). Außerdem, ganz privat, ist es der Arbeitsplatz meiner hostmum, die dort als zivile Krankenschwester tätig ist.
Zum Imjin Music Festival kommen jedes Jahr ein paar Tausend Menschen zusammen (in diesem Jahr waren es wohl rund 5000, ein neuer Rekord) um, wie schon gesagt, den Geburtstag der Queen zu feiern. Da es dieses Jahr der 90. war, hat die britische Armee noch ein bisschen „den Einsatz erhöht“ und mehrere Flugzeuge fliegen lassen, die man sonst eher nicht mehr sieht. Beispielsweise eine der Hurricanes, die während des Zweiten Weltkriegs eingesetzt wurden und eine entscheidende Rolle im Luftkampf gespielt haben. Die hat Loopings am Himmel gezogen und es war ein echter Spaß, dabei zuzugucken.

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Danach sind noch zwei Hubschrauber vorbei geflogen. Von dem einen habe ich ein halbwegs anständiges Bild geschossen, aber von dem zweiten, der an und für sich spektakulärer war, hab ich das nicht geschafft. Der zweite war deshalb interessanter, weil er einer der Hubschauber mit „Tandem-Rotoranordnung“ (sagt Wikipedia😉 ) ist, die man eher selten in „freier Wildbahn“ sieht. Damit ihr wisst, welchen ich meine, hänge ich hier das Bild von Wikipedia an.

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Seinen Namen muss das Festival natürlich auch irgendwo her bekommen und so – sure enough – gab es auch Musik. Zunächst haben Schulen aus der Umgebung verschiedenste Lieder zum Besten gegeben und gegen später hat eine Army Band dann Musik gemacht – und zwar richtig gut!

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Es hat also ordentlich Spaß gemacht. Dazu hat auch beigetragen, dass ein Großteil der Familie meiner Gastmutter vorbei gekommen ist und es so zu einem großen, lustigen Familientreffen wurde.

Das zweite Ereignis war die Royal Three Counties Show auf dem Three Counties Showground, den ich im September 2015 beim Busfest schon einmal besucht habe. Es ist eine landwirtschaftliche Ausstellung, bei der alles von Tieren, über Futter und Zubehör oder „Fanartikel“ bis hin zu Maschinen ausgestellt und verkauft wird. Für die Tiere werden zudem Preise verteilt.
Die unterschiedlichen Gattungen waren in Zelten oder Scheunen untergebracht, wo man sie anschauen konnte. Wir haben uns erstmal zum Geflügel begeben, denn seit knapp zwei Monaten hat meine Gastfamilie zwei Enten, daher wollten die Kinder erst die Enten sehen und auch die Eltern waren daran interessiert. Dort gab es nicht nur Preise für das schönste Geflügel, sondern auch für die besten Eier und die am schönsten verzierten Eier.
Danach haben wir uns ein wenig in den unterschiedlichsten Zelten herumgetrieben; Schafe, Ziegen, Kühe und Bienen gesehen.

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Bevor es zum Höhepunkt des Tages (zumindest für mich) ging, haben wir noch eine Falknerei und Flugschau gesehen, sowie einen Wettkampf zwischen zwei Gruppen von Shetlandpony-Reitern und eine Vorstellung von Cinderella auf Pferden.

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Der letzte Programmpunkt für uns war für mich der Höhepunkt des Tages: ein Auftritt der King’s Troop Royal Horse Artillery. Es ist die einzige Gelegenheit, bei der man diese außerhalb Londons sehen kann. Normalerweise kommt sie bei Staatsbesuchen oder sonstigen zeremoniellen Auftritten zum Einsatz. Hinzu gehören fünf Kanonen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, die jeweils von sechs Pferden gezogen werden. Der Auftritt war besonders beeindruckend, da die Pferde in vollem Galopp Figuren gelaufen sind, bei denen man dachte, sie rauschen jeden Moment ineinander.
Einen Schockmoment gab es dennoch, als ein Pferd, das glücklicherweise keine Kanone gezogen hat, seinen Reiter abwarf und durchging. Es ist gegen zwei der Kanonen gerannt, die immer noch mit vollem Tempo gezogen wurden – letztendlich können die Pferde nicht von jetzt auf gleich stoppen und die Kanonen selber haben keine Bremse. Verletzt wurde aber glücklicherweise niemand, auch der abgeworfene Reiter saß kurz darauf wieder auf einem anderen Pferd.

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Zwischendurch sind wir herumgewandert und haben uns immer mal wieder zum Vater meiner hostmum gesetzt, der dort seit über 20 Jahren als Aussteller tätig ist. Von dort haben wir auch The Red Devils gesehen. Diese sind das Fallschirmspringer-Team bei Auftritten und dabei sowohl das britische Fallschirmspringer-Regiment, als auch die gesamte britische Army vertritt.

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Also zwei sehr spannende und interessante Events, die ich hier besuchen konnte.

Liebe Grüße,
Celina xx



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