Im Kino: The Place beyond the Pines

Erstellt am 16. Juli 2013 von Cathrin
Mir wurde ja bereits unterstellt, dass ich auf Ryan Gosling stehe und ich muss zugeben ich mag ihn. Ich finde ihn als Schauspieler wirklich toll und es gibt Momente in denen er wirklich attraktiv ist. Eins vorweg: In 'The Place beyond the Pines' ist dem nicht so. 
Originaltitel: The Place Beyond the Pines

Genre: Drama

Altersfreigabe: FSK12
Erscheinungsjahr: 2013
Länge: 140 Minuten
Regie: Derek Cianfrance
Hauptdarsteller: Ryan Gosling, Bradley Cooper, Eva Mendes

Handlung

Luke ist Motorad-Stuntfahrer und erfährt von Romina, seiner Verflossenen, dass er Vater eines kleinen Jungen ist. Daraufhin fasst Luke den Entschluss sein Leben als Schausteller aufzugeben und bei seinem Sohn zu bleiben. Er findet schnell einen Job als Automechaniker und freundet sich schnell mit seinem Chef an. Die Beiden beschließen Banken auszurauben um an Geld zu kommen. Die zweite Geschichte erzählt von Avery einem scheinbaren Helden, irgendwie das Richtige tun will, aber auf der anderen Seite auch Erfolg sucht. Um jeden Preis. Im letzten Drittel des Filmes treffen dann die Söhne der Beiden Hauptpersonen aufeinander und es wird gezeigt welche Konsequenzen die Entscheidungen ihrer Väter für die Jungs hat. 

Zitate

"If you ride like lightning, you're going to crash like thunder."  "He can get his own girl and his own kid, that's every man's right" 

meine Meinung

'The Place beyond the Pines' hat durch die Bank weg gute Kritiken erhalten. Das zusammen mit einem mir wirklich sympathischen Hauptdarsteller hat mich dazu bewogen mir so schnell wie irgend möglich diesem Streifen anzuschauen. In drei Akten oder viel mehr drei Filmen wird sich die Frage gestellt welche Folgen getroffene Entscheidungen für die nächste Generation haben. Nach einem guten Drittel des Filmes ist die erste Geschichte (im wahrsten Sinne) vorbei und nicht mehr Stuntfahrer Luke ist die Hauptperson, sondern Polizist Avery, gespielt von Bradley Cooper tritt in der Vordergrund. Das letzte Drittel des Films spielt 15 Jahre später und zeigt die Söhne der beiden Hauptfiguren.Ich muss ehrlich sagen, die 140 Minuten kamen mir lang, sehr lang vor und überraschende Wendungen suchte ich leider vergebens. Einige Handlungsstränge waren mir persönlich (als Fan von unerwarteten Twists) einfach zu vorhersehbar. Ryan Gosling mal etwas heruntergekommener zu sehen war eine positive Überraschung, zumal er auch diese Rolle wirklich überzeugend spielen konnte. Bradley Coopers Rolle als scheinbarer Held, der eigentlich genauso korrupt ist wie seine Kollegen konnte mich nicht für sich gewinnen, weshalb ich auch das zweite Drittel des Films nicht wirklich mitreißend fand. 

Bewertung