Im Bann der Killerviren. Das lief im Oktober 2018.

Tja, das wird ein Monatsrückblick der ganz besonderen Art. Noch im vergangenen Jahr schrubbte ich in der Vorbereitung auf den New York Marathon fast 200 Laufkilometer weg und jetzt im Oktober 2018 berichte ich davon, was ich alles NICHT gemacht habe.

So bin ich beispielsweise nicht den Bridgestone Great 10k mit Fabian Hambüchen gelaufen und ich bin auch nicht den Frankfurt Marathon gelaufen – und zwar nicht mal in der Staffel – und habe weder Arne Gabius vor Ort angefeuert, noch die neue Polar Vantage auf der Strecke getestet. Und so reihen sich noch eine ganze Reihe von nichts weiter in meine eigentlich so ausgefeilte Saisonabschlussplanung.

Schuld ist eine Mischung aus Selbstüberschätzung und fiese Killerviren. Schon Ende September begann ich ein wenig Herumzuschnupfen und dachte mir noch nichts böses dabei. Denn eigentlich bin ich relativ „unzerstörbar“ und so ein Infekt ist nach 3-4 Tagen etwas ruhiger treten normaler Weise erledigt. Aber nicht dieses Mal. Immer wenn ich dachte, daß ich den Infekt unter Kontrolle hätte, flackerte er wieder auf und irgendwann reichten selbst 3 Tage Bettruhe nicht aus, dieses verschleppte Monstermutantenvirus loszuwerden. Und so war ich im Oktober tatsächlich nur lächerliche 17 Kilometer laufen.

Im Bann der Killerviren. Das lief im Oktober 2018.

Statt des Laufens habe ich aber an meiner Ausgangslage für 2019 gearbeitet. Denn der Krankheitsfrust und die komplett erlahmte Sportlichkeit haben für ein neues Kampfgewicht gesorgt, daß mich überlegen lässt, statt einer Diät und der Rückkehr zur Leichtathletik gleich komplett in den Sumo-Sport zu wechseln. Die Vorraussetzungen wären da!

Naja, aber so habe ich das Beste daraus gemacht und versucht, mich etwas zu besinnen und aus dem täglichen Trainings-Wettkampfrausch herauszukommen und mal in mich zu horchen, was ich eigentlich will und was ich warum tue und wieder tun möchte – oder eben auch nicht.
Am meisten ist mir dabei aufgefallen, daß mich Instagram nur noch nervt. Es kommt mir inzwischen vor wie eine Mischung aus RTL2 und HSE24 – und ich habe weder die Geissens, noch Glööcker jemals gern gesehen. Es fällt mir jedenfalls zunehmend schwer zwischen dem ganzen belanglosen Gedöns noch die Leute und Posts zu finden, die mit Leidenschaft und Ernsthaftigkeit den Sport betreiben und nicht nur „alles für die Likes“ machen oder weil jemand dafür bezahlt hat.
Aber dazu kommt vielleicht nochmal ein langer Beitrag. Mehr Sport, mehr Leidenschaft, weniger Instagram-Gepose wird also mein Leitmotiv für 2019. Ich habe einfach keinen Bock mit stündlich wechselnden Stories in Roberto Geissini Manier den Insta-Algorithmus zu füttern, nur damit Instagram dann zwischen unserem Content lecker Werbeanzeigen platzieren kann. Ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn die Instastories von Werbevideos unterbrochen werden.
Aber schauen wir mal, wie sich das weiter entwickelt – vielleicht kommt ja meine Instaliebe auch zurück oder ich muss einfach mal meinen Feed aufräumen und die Geissens und Glööcklers kicken.

Im Bann der Killerviren. Das lief im Oktober 2018.

Mit meiner sportreduzierten Zeit habe ich aber auch begonnen, an meiner Planung für Laufveranstaltungen 2019 zu arbeiten und die ersten Events sind gebucht. Leider hatte ich beim Tokyo Marathon kein Losglück, aber ich freue mich riesig auf meinen ersten Ultra am Rennsteig. Über 70 Kilometer sollen es sein und damit eine Fortsetzung der Grenzerfahrungen, die ich beim TransalpineRun2 gemacht habe. Passend dazu habe ich auch meine Equipment-Reviews fertiggestellt und nun auch über die Leki Micro Trail berichtet, mit denen ich dort unterwegs war.

Im Bann der Killerviren. Das lief im Oktober 2018.

Zum Glück gab es im Oktober aber auch wieder ein paar Neuheiten zu entdecken. Eigentlich wollte ich ja mit dem Turbo in Frankfurt in die Festhalle sprinten, aber nun habe ich den Pegasus 35 Test eben auf Berliner Asphalt absolviert. Ganz besonders interessant ist aber der Giesswein Wool Cross X, weil damit nun wirklich auch der erste Performance-Schuh aus Merinowolle auf den Markt kommt. Genau das richtige für das Lauftraining in der Kälte.

Im Bann der Killerviren. Das lief im Oktober 2018.

Columbia Omni Heat

" data-orig-size="1276,696" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" data-image-title="Columbia-Omni-Heat" data-orig-file="https://i0.wp.com/www.sports-insider.de/wp-content/uploads/2014/01/Columbia-Omni-Heat.png?fit=1276%2C696" aperture="aperture" />

Columbia Omni Heat

Ansonsten kehrt trotz der milden Temperaturen auch im Blog so langsam der Winter ein und es wird plötzlich wieder mehr über Omni Heat und andere wärmende Technologien gelesen, aber auch Indoor-Training wie Crossfit Zuhause oder Rollentraining gelesen. Und mal ehrlich – wer von Euch besorgt echt schon Geschenke für Läufer im Oktober? Bestimmt kauft Ihr auch schon Spekulatius im August?!

Für den November werde ich erst noch etwas Pause machen, damit sich mein Immunsystem richtig erholen kann, bevor es dann mit einer neuen Episode der Zuckerfrei Challenge und viel Muskelaufbau in Richtung 2019 geht. Denn leichter ist schneller!

Damit Ihr nichts verpasst, holt Euch am besten den Sports Insider Newsletter oder folgt mir bei Facebook und Instagram.

Hier findet Ihr übrigens auch die Beiträge zu den Monatsrückblicken vom Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August und September.


wallpaper-1019588
Geschafft – die Ruhr2Northsea-Challenge
wallpaper-1019588
Good Old Days – 5 neue Songs, die dich Indie-nostalgisch werden lassen
wallpaper-1019588
Turboquerulantin erobert Bayern
wallpaper-1019588
Thema 2.2: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
wallpaper-1019588
13. Dezember, Santa Lucia: Wie die Schweden das Lucia-Fest und Weihnachten feiern
wallpaper-1019588
[Wissenswertes] Donnerstag = gratis eBook-Tag
wallpaper-1019588
NEWS: Bilderbuch zeigen Schnee-Video zur Single “Sandwishes”
wallpaper-1019588
Politiker sind heute Schauspieler und Pastore zugleich, trotzdem geht die SPD unter und die CDU nur schwer hoch