Iggy Pop: Einer wie keiner

Iggy Pop: Einer wie keinerWer sich in den letzten Tagen (man kam ja kaum daran vorbei) vermehrt mit dem eigenen Alterungsprozess, also genauer mit der FaceApp, beschäftigt hat, der wird, zumindest wenn er männlichen Geschlechts ist, festgestellt haben, dass diese Applikation durchaus auch Looking Like Iggy heißen könnte. Das soll jetzt gar nicht despektierlich sein, aber die Zeit und der Lebenswandel haben dem Urahn des Punk bekanntlich so viele markante Linien ins Gesicht geschrieben, dass dieses fast schon als Blaupause für alle gealterten Rockstars gelten darf. Dennoch muss man hier mit einiger Hochachtung bemerken, dass wohl kaum ein anderer seines Alters, mal abgesehen vom noch etwas reiferen Mick Jagger, eine derart bewundernswerte Konstitution und Energie vorweisen kann. Was die Nachricht von der neuerlichen Veröffentlichung eines Albums nur unterstreicht. Seine letzte Soloarbeit "Pop Post Depression" datiert ja auf das Jahr 2016, damals hatte er zusammen mit Josh Homme und den Herren Fertita und Helders mächtig Krawall gemacht - das angekündigte "Free" soll nun etwas anders werden. Er selbst sagt, es sprächen auf dieser Platte andere Künstler, er habe nur seine Stimme beigesteuert - hört man sich den kurzen Titeltrack an, dann stehen uns wohl einige Überraschungen bevor. Wohl dem, der das in solchem Alter noch von vorweisen kann.

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