iEverywhere – Herausforderungen bei Open Innovation

Gerade wie ich an den zwei großen i’s von Open Innovation – Incentives und Intellectual Property – arbeite, führt BMW die neue Submarke BMW i ein.

Besonders interessant fand ich die Gründung von BMW i Ventures, einer Risikokapitalfirma in New York. Das Ziel dieser Firma ist die deutliche Steigerung des Angebots an Mobilitätsdienstleistungen für BMW. Gesucht werden insbesondere „vielversprechende Dienste die zur BMW i Marke passen, persönliche Mobilität im urbanen Umfeld verbessern und zusätzlichen Komfort bieten (bessere Nutzung vorhandenen Parkraums, intelligente Navigationssysteme mit ortsabhängigen Informationen, Premium Carsharing)“. Man kann seinen Businessplan hochladen (Management Summary, bis zu 20 MB :-) ) BMW prüft den Plan und investiert ggf. – der Fonds ist mit 100 Mio US$ ausgestattet.

Incentives – Geld oder Ruhm

Ok – Geld ist eine Art von Incentivierung. Es gibt Innovationswettbewerbe mit Geldpreisen bis in den Millionenbereich. Ich habe dazu vor kurzem über die Airbus Fly Your Ideas challenge geschrieben, das Siegerteam bekommt 30.000 EUR. 

Eine andere Motivation ist der Bedarf an einem speziellen Produkt, oder auch schlicht an der Korrektur eines Software-Fehlers. Dabei gibt es schon Fälle, in denen Geld für die detaillierte Dokumentation und Analyse des Fehlers verlangt und gezahlt wird. Es sieht so aus, als wenn altruistische Gründe wie Spaß, Anerkennung oder Neugier so langsam verloren gehen.

Intellectual Property

Eine andere Herausforderung für Open Innovation sind die Leistungsschutzrechte wie Urheberrecht, Patente und Warenzeichen. Diese Rechte können nur vor Gericht eingefordert werden – und die Rechtslage unterscheidet sich von Land zu Land. Damit wird offene, internationale Zusammenarbeit nicht gerade erleichtert.

Daher ist es für Open Innovation-Projekte wichtig, von Anfang an klare Regeln zum Umgang mit dem geistigen Eigentum aufzustellen. Das können unterschiedliche Modelle sein, zum Beispiel die individuelle Verhandlung der Rechte zwischen Lösungsanbietern und Lösungssuchenden wie bei InnoCentive, Open Source-basierte Urheberrechte wie bei Eclipse oder auch der weitgehende Transfer der Rechte wie bei Airbus FYI.

Was denken Sie über Incentives und Intellectual Property als die beiden Herausforderungen für Open Innovation?

Übrigens: Apple hat kein Copyright, Patent oder Warenzeichen auf den Buchstaben i – allerdings haben sie eine ziemliche beeindruckende List of Trademarks.

(Deutsche Übersetzung von iEverywhere – or challenges in open innovation)


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