Ich wünsche mir die Sonntage zurück!

Ich wünsche mir die Sonntage zurück!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Ihr Lieben,
heute, am Ostersonntag, möchte ich Euch eine Geschichte von Inge Helm erzählen:
„Der Unterschied“
„Ein Buchhändler kam in einen Buchgroßhandel, um eine Auswahl guter Bücher für seinen Laden zu kaufen. Ein Mitarbeiter zeigte dem Interessenten ein wunderbares Buch nach dem anderen. Nach einer Zeit bedankte sich der Buchhändler und wollte den Großhandel unverrichteter Dinge wieder verlassen.

Ich wünsche mir die Sonntage zurück!

www.bundestag.de

Beim Hinausgehen traf er auf den Großhändler selbst, der ihn fragte, ob er mit den ihm gezeigten Büchern zufrieden sei. Doch der Buchhändler bedauerte, nichts gefunden zu haben.
Da bat ihn der Inhaber herzlich, sich nochmals eine Auswahl anzuschauen und präsentierte ihm erneut die gesamte Kollektion. Und siehe da, der Buichhändler erteilte dem Inhaber einen großen Auftrag!
Nachdem der Kunde den Großhandel verlassen hatte, fragte der Mitarbeiter seinen Chef bestürzt: „Wieso hat er bei Ihnen so viel bestellt, ich habe ihm doch die gleiche Auswahl gezeigt.“
Da schaute dieser ihn freundlich an und sagte lächelnd: „Der Unterschied ist – ich liebe meine Bücher!“

Ich wünsche mir die Sonntage zurück!

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Ihr Lieben,
Lieben wir das Leben?
Lieben wir unsere Arbeit?
Lieben wir uns selbst?
Lieben wir unsere Partnerin/ unseren Partner, unsere Kinder und Enkelkinder?

Das Gegenteil ist häufig der Fall!
Die Menschen fühlen sich oft gestresst, müde und verbraucht.
Die Menschen begegnen dem neuen Tag nicht mit Freude,
sondern empfinden ihn oft als eine Belastung.

Wie können wir dahin kommen, dass wir wie der Großhändler in unserer Geschichte wieder dahin kommen, dass wir uns täglich auf den neuen Tag, auf unsere Arbeit und alles, was uns begegnet wird, freuen können?Ich wünsche mir die Sonntage zurück!
In den letzten Tagen bekam ich eine E-Mail von einem lieben Menschen, den ich sehr schätze und vor dem ich Hochachtung habe, weil dieser liebe Mensch sich so engagiert für andere einsetzt. 
Dieser liebe Mensch schrieb mir in der E-Mail einen Satz, der mich sehr traurig gemacht hat:
Ich habe mir mal wieder [für Ostern] einige Dinge vorgenommen, 
zu denen ich in der Woche kaum komme.“
Das hat mich dazu veranlasst, einmal gründlich über unsere Sonntage und ihren Sinn nachzudenken:
Früher waren Sonntage Tage der Ruhe, der Erholung, des Kraftschöpfens.
Früher war der Sonntag kein Tag wie jeder andere.
Früher wurde am Sonntag ausgeruht, sich unterhalten, gelesen.
Früher wurde am Sonntag meditiert, man verbrachte Zeit mit seinen Lieben oder sich allein, man dachte über den Sinn des Lebens nach, über die eigene Bestimmung, über die Zukunft, die vergangene Woche.
Ich vermisse diese Sonntage…

Früher benutzte man sonntags das Auto nur, um Verwandte zu besuchen,
um ihnen zu zeigen, dass man für sie da ist, dass man sie liebt,
um sie zu sehen, wie es ihnen geht, oder um ihnen zu helfen.

Ich vermisse diese Sonntage…
Den Rest des Sonntags wurde ausgeruht und am Ende des Sonntags
freute man sich auf die neue Woche.
Der Sonntag war
früher ein Tag der Familie.
Die Familie fand sonntags zusammen.

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Man fasst sonntags den Vorsatz, in der kommenden Woche liebenswürdiger zu sein, fleißig zu sein, für einander da zu sein.

Ich vermisse diese Sonntage…
Die meisten Menschen haben, vom religiösen Sinn einmal abgesehen, den Sinn des Sonntags vergessen!
Früher hatte man 52 Sonntage im Jahr Zeit zum Ausruhen.
Früher hatte man 52 Sonntage im Jahr Zeit zum Krafttanken.
Heute hat man 52 Sonntage für weitere Erledigungen gewonnen.
Ob das ein guter Fortschritt ist?

Ich vermisse diese Sonntage…
Der Sonntag ist inzwischen der Tag der Woche, an dem vieles nachgeholt wird, an Arbeit und Schularbeiten. Wir haben in der Woche so viel zu tun, dass immer etwas übrig  bleibt und das wird dann sonntags erledigt. Und bei all der Hetze wundern wir uns, dass die Kinder so schnell groß werden, die Menschen sich mit Drogen beruhigen und wir uns vor Beziehungen fürchten.
Ich vermisse diese früheren Sonntage…
Wir heutigen Menschen haben den Sonntag aufgegeben.
Wir haben 52 Gelegenheiten zum Krafttanken im Jahr verschenkt.
Das sind in 10 Jahren 520 Tage und in 20 Jahren 1040 Tage!

Nun ist der Sonntag kein besonderer Tag mehr,
sondern nur noch einer der üblichen Wochentage!
Und das Ergebnis ist:
Wir sind müde, erledigt, gestresst und reizbar.
Wir haben das Gefühl, dass die Zeit dahin rinnt,
die Zeit, die wir für uns brauchen.

Und das Schlimmste ist: Uns fehlen nicht nur die Sonntage,
sondern wir haben uns selbst ausgegeben!

Ich werde für meine früheren Sonntage kämpfen, ich vermisse sie sehr!

Ich wünsche mir die Sonntage zurück!

www.osterratgeber.de

Ihr Lieben,
ich wünsche Euch nun ein frohes und gesegnetes Osterfest mit viel Ruhe, ohne Hektik, mit viel Freude und ohne Traurigkeit, mit viel Zuversicht und ohne Mutlosigkeit, mit viele Liebe und ohne Herzlosigkeit und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Ich wünsche mir die Sonntage zurück!

www.einfach-machen.de



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