Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!


Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!

Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,viele von Euch wissen, dass ich vor vielen Jahren Theologie studiert habe.
In meinem Studium las ich auch den Vers aus der Bibel (Lukas 5,6):
„Wenn Ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet Ihr zu diesem Baum sprechen: Hebe Dich hinweg und wirf Dich ins Meer! Und er würde Euch gehorchen.“

Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!

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Ich gebe zu, ich habe diesen Vers nie richtig verstanden. Denn ich traf in meinem Leben etliche gläubige Menschen, aber keiner war in der Lage, zu einem Baum zu sagen: „Hebe Dich hinweg und wirf Dich ins Meer!“
Ich merkte, dass diesem Vers eine tiefe und starke Wahrheit innewohnte, aber ich konnte sie nicht finden, bis ich die folgende chinesische Legende las, nacherzählt von Peter Graf v. Eysselsberg:
„Das Wunder des Senfkorns“
„Vor vielen Jahren lebte in der chinesischen Provinz eine alte Frau, deren Sohn plötzlich starb.
Der Tod bedeutet immer einen großen Verlust für die Hinterbliebenen, aber den größten Verlust erleidet eine Mutter, die ihr eigenes Kind zu Grabe tragen muss.Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!
In ihrem tiefen Kummer suchte die Frau einen alten weisen Mann auf und fragte ihn:
„Ist es Dir möglich, meinen Sohn wieder zum Leben zu erwecken?“

Der weise Mann antwortete ihr: „Bring mir ein Senfkorn aus einem Haus, das niemals Leid kennengelernt hat. Mit diesem Senfkorn werden wir den Kummer aus Deinem Leben vertreiben.“
Die Frau machte sich auf den Weg, um nach dem Senfkorn zu suchen. Auf ihrem Weg kam sie zu einem prächtigen Haus mit einem Garten voll wunderbaren Rosen und Lilien. Sie klopfte an das Haus und sagte: „Ich suche ein Haus, das niemals Leid erfahren hat. Ist dies der richtige Ort? Die Antwort auf meine Frage ist wichtig für mich.“
Die Bewohner des Hauses antworteten ihr: „Du bist leider an den falschen Ort gekommen“, und sie berichteten ihr von all dem Unglück, das sich jüngst bei ihnen ereignet hatte.Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!
Die Frau aber dachte über die Worte der Hausbewohner nach und sprach zu sich selbst:  „Wer kenn diesen armen, unglücklichen und vom Unglück verfolgten Menschen wohl besser helfen als ich, die ich selbst so einen großen Verlust erlitten habe!“ So blieb sie in dem prächtigen Haus mit dem Garten voller wunderbarer Rosen und Lilien und tröstete dessen Bewohner.
Etliche Wochen später, als sie davon überzeugt war, die Bewohner genug getröstet und in ihnen wieder neuen Lebensmut, neue Hoffnung und Zuversicht geweckt zu haben, brach sie wieder auf und suchte weiter nach einem Haus ohne Leid.
Doch, wo immer wie sie hinkam – ob in elende Hütten, ob in prächtige Paläste – überall begegnete ihr das Leid. Schließlich beschäftigte sie sich ausschließlich mit dem Leid anderer Menschen. Dabei vergaß sie ganz die Suche nach dem wundersamen Senfkorn, ohne dass ihr das bewusst wurde.
So verbannte sie mit der Zeit den Schmerz aus ihrem Leben.“

Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!

Quelle: Karin Heringshausen


Ihr Lieben,
wie gerne würde wir die Schwierigkeiten, das Leid, die Krankheiten, das Unglück und den Tod aus unserem Leben verbannen und immer glücklich und zufrieden leben.
Aber wer so denkt, hat das Leben nicht verstanden.
Das Leben verhält sich wie die vier Jahreszeiten:
Es gibt einen Frühling, einen Sommer, einen Herbst und einen Winter in dem Leben eines jeden Menschen. Ich selbst befinde mich jetzt wohl im Herbst meines Lebens. Und eines Tages kommt der Winter meines Lebens heran und dann wird es Zeit für mich, Abschied zu nehmen und zu gehen.

In der Straße, in der ich wohne, wohnen etliche junge Familien und es berührt mich immer tief in meinem Herzen, wenn ich darüber nachdenke, dass ich, wenn diese jungen Menschen einmal so alt sein werden wie ich jetzt bin, nicht mehr da sein werde.
Aber das ist nun einmal der Lauf des Lebens und wir müssen es leider als eine Tatsache des Lebens hinnehmen, dass uns in unserem Leben Leid, Krankheiten, Unglücke, Schwierigkeiten und auch der Tod begegnen.
Aber es gibt etwas, das wir tun können:
Wir können handeln wie die Frau in unserer Legende.
 
Wir sollten es zu einem unserer Lebensziele machen, dass wir uns gegenseitig das Leben leichter machen, dass wir uns gegenseitig trösten, dass wir uns gegenseitig, Mut machen, dass wir uns gegenseitig Halt geben, dass wir uns gegenseitig verzeihen, dass wir uns gegenseitig helfen, dass wir uns gegenseitig Freude schenken und dass wir einander lieben.
Wer das praktiziert, der wird das große Geheimnis entdecken, das schon Franz von Assisi entdeckte:Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!
Indem wir trösten, werden wir getröstet…
Indem wir anderen Freude schenken, lernen wir, wieder selbst zu lachen…
Indem wir anderen verzeihen, wird auch uns verziehen…
Indem wir andere lieben, werden auch wir geliebt…
Indem wir anderen Mut machen, werden auch wir ermutigt…
Indem wir anderen Zuversicht und Hoffnung schenken, werden auch wir mit Zuversicht und Hoffnung erfüllt…

Wenn wir das praktizieren, dann haben wir zwar noch keinen Glauben, der zu einem Baum sprechen kann: „Hebe Dich hinweg und wirf Dich ins Meer!“, aber wir leisten dann etwas weit Größeres, etwas, das weit über das Entwurzeln eines Baumes hinausgeht.

Ich wünsche Euch für das Wochenende viele Augenblicke:
Augenblicke des Ruhe, um nachzudenken.
Augenblicke der Freude, mit Euren Lieben zusammen zu sein.
Augenblicke des Glücks, um das Leben genießen zu können.
Augenblicke der Liebe, um Euer Leben und das Leben Euer Lieben mit Freude zu erfüllen.

 
Ich grüße Euch herzlich aus dem schönen Bremen und danke Euch herzlich für alle die vielen E-Mails und Nachrichten, die ich auch diese Woche wieder von Euch erhalten habe.
Euer fröhlicher Werner vom Weserstrand

Ich habe, was Du suchst, und möchte es Dir gerne schenken!

Quelle: Karin Heringshausen



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