"ich bin dann mal offline"

Keine Frage, unsere Welt hat sich verändert. Iphones, Netbooks und Facebook werden unseren Alltag auch weiterhin von Tag zu Tag anders werden lassen. Wie war das eigentlich damals als man nicht jederzeit und überall ins Internet gehen konnte und es nicht für Alles ein App gab?
Diese Frage hat sich Christoph Koch auch gestellt. In seinem Buch "ich bin dann mal offline" berichtet er über seine Erfahrungen während des Experiments. Interessanterweise hat genau zur selben Zeit sein Kollege Alex Rühle seine Erkenntnis aus einem ähnlichen Selbstversuch in einem Buch veröffentlicht - "Mein halbes Jahr offline".
Ich habe mich für das Buch von Christoph Koch entschieden. Auch weil mich die Aufmachung, sowie der Klappentext ein wenig an Tommy Jaud denken lässt. Einen etwas humorvollen Rückblick auf einen selbstauferlegten Verzicht erwarte ich mir. Leider werden diese Erwartungen nur zum Teil erfüllt.
Zwischendurch gibt es genau diese erwarteten Momente. Nämlich immer dann wenn Christoph Koch versucht Dinge aus der virtuellen in die reale Welt zu adaptieren. So wird zum Beispiel aus dem Facebook-Stupser ein realer Stupser. Leider gibt es diese Geschichten eben nur zwischendurch. Die meiste Zeit des Buches ist Christoph Koch damit beschäftigt, seine Erlebnisse durch Expertengespräche zu untermauern. Zweifelsfrei nicht uninteressant aber eben nicht das, was der Klappentext erwarten lässt.
Zusammenfassend kann man sagen: Ein durchaus interessantes Buch. Aber etwas mehr Erlebnisse und etwas weniger Expertengespräche hätten es schlichtweg nachvollziehbarer und auch etwas unterhaltsamer gemacht.

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