Huskytour – mit dem Postauto auf die Schwägalp

Von Die Angelones @DieAngelones
Eine Fahrt mit dem Postauto weckt Kindheitserinnerungen bei Eltern und schafft neue bei Kindern

Grenzen überwinden schweisst die Familie zusammen

2020 steht für uns als Familie ganz im Zeichen von Abenteuern, Tieren, Überwindung von Grenzen und Verlassen der eigenen Komfortzone. Das Kick-Off zu diesem ereignisreichen Jahr hat letztes Wochenende stattgefunden: Mit dem Postauto sind wir von Urnäsch im Appenzellerland auf die Schwägalp gefahren, wo wir bei Huskystuff in die Welt der Schlittenhunde eingetaucht und einen Nachmittag lang sogar selbst zu Schlittenhundführern geworden sind! Da wir als Familie bis dato wenig, bis gar keine Erfahrung mit Hunden gesammelt haben, sind wir mit sehr viel Neugier, aber auch etwas Respekt an die Sache heran gegangen. Dass wir gemeinsam unsere Komfortzone verlassen haben, hat sich in vielerlei Hinsicht ausbezahlt gemacht!

Das Postauto wartet schon!

PostAuto – Heimatgefühle und Kindheitserinnerungen

Fahrten mit dem Postauto – oder besser gesagt: mit dem Poschti – gehören für mich zu den schönsten Kindheitserinnerungen! Dieses riesige, gelbe Fahrzeug mit dem grossen, symbolischen Posthorn, das sich auf unübersichtlichen Bergstrassen mit seinem unverkennbaren „Tü-Ta-To“-Dreiklang bemerkbar macht, weckt bei mir nicht nur Heimatgefühle, sondern auch Erinnerungen an Schulreisen, Wanderungen oder Familiensonntagen im glarnerischen Klöntal!

PostAuto – Heimatgefühle und Kindheitserinnerungen

Coole Ausflüge zu den abgelegensten Orten

Ja, mit dem Postauto kann man tolle Ausflüge unternehmen! Auf der PostAuto-Webseite findet man eine Vielzahl an lässigen Ausflugstipps und Aktivitäten-Packages in Destinationen, die bequem mit dem Postauto erreichbar sind. So bietet zum Beispiel Huskystuff einzigartige Erlebnisse mit Schlittenhunden auf der Schwägalp an.

Mit dem Poschti auf die Schwägalp fahren? In die Welt der Huskies eintauchen? Selber zum Schlittenhundeführer werden? Dieser Ausflugstipp hat uns sehr neugierig gemacht und uns regelrecht aus der Reserve gelockt. Kurzerhand sind wir mit dem Zug von Zürich nach Urnäsch gefahren, wo unsere Reise per Postauto ihre Fortsetzung fand. In nur gerade etwas mehr als 10 Minuten Fahrzeit haben wir die Passhöhe der Schwägalp auf knapp 1300 Meter über Meer erreicht und sind schlagartig in einer anderen Welt gelandet: Hatte es in Urnäsch noch keinen Schnee, erwartete uns auf der Passhöhe eine mystische, in Nebel und Schneegestöber gehüllte Winterlandschaft, in welcher wir später mit unseren eigenen Schlitten und Husky-Teams unterwegs sein würden!

Postauto-Fahrt mit Seltenheitswert

Übrigens: Habt ihr gewusst, dass heute nur noch Postautos über ein Dreiklanghorn verfügen, die auch auf Bergstrassen unterwegs sind? Wir hatten das Glück, in einem solchen unterwegs zu sein und auf halber Strecke Richtung Schwägalp in den Genuss des legendären „Tü-Ta-To“ zu kommen! Leider waren wir mit dem Zücken des Handys zu langsam und konnten den unverkennbaren Dreiklang nicht festhalten …

Die Ruhe vor dem Run

Wie gut, dass sich gleich bei der PostAuto-Haltestelle auf der Passhöhe das heimelige Gasthaus Passhöhe befindet. So konnten wir uns vor unserem grossen Abenteuer noch gebührend ausruhen und vor allem stärken!

Vor dem grossen Abenteuer: Soulfood vom Feinsten zur Stärkung von Körper und Geist.

Ursprung der Hundeschlittenfahrten

Nach dem Mittagessen haben wir unter fachkundiger Anleitung der erfahrenen Guides von Huskystuff zuerst einmal einen Einblick in die Welt der Huskies erhalten. Dabei haben wir erfahren, dass Schlittenhunde in Gegenden, in denen früher die Menschen im Winter von der Zivilisation abgeschnitten waren, überlebenswichtige Partner darstellten. Hundeschlitten wurden von den Inuits auf Grönland erfunden, später verbreiteten sie sich auch in Nordamerika und Sibirien und wurden zu einem gängigen Transportmittel.

Kur vor der Tour: Noch ruhen sich die Schlittenhunde in ihren Boxen aus.

Die Schlittenhunde

Es gibt verschiedene Schlittenhunde-Rassen, zum Beispiel Alaskan- oder Siberian-Huskies, Malamut oder Grönlandhunde. Das klassische Bild, das die meisten von uns von Huskies haben, entspricht dem Aussehen der sibirischen Huskies: weisser, dichter Pelz und stahlblaue Augen.

Zum Rudel von Huskystuff zählen 40 Schlittenhunde verschiedener Rassen. Auch wenn alle Tiere an Menschen gewöhnt und feinfühlig sind, sind sie doch anfänglich eher zurückhaltend. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sowohl die Tiere als auch die Menschen sich bei der ersten Begegnung genügend Zeit für das gegenseitige Beschnuppern nehmen. Sobald die ersten Kontakte erfolgt sind, lassen sich die Huskies vor der Tour sehr gerne mit Streicheleinheiten verwöhnen!

Zur Einführung in die Welt der Huskies gehört das Kennenlernen der Schlittenhunde.

Von der Theorie zur Praxis

Was uns besonders gut gefallen hat: Obwohl die Tour-Guides immer präsent waren und bei Bedarf natürlich halfen, durften wir alles selber machen. Ein besonders intimer Moment stellte das Anziehen der Zuggeschirre dar. Diese muss man den Hunden zuerst über den Kopf und anschliessend um die Vorderbeine ziehen. Dabei kommt man den Huskies sehr nahe. Wenn man alles zügig und sorgfältig zugleich macht, klappt das wunderbar.

Die Hunde sind nun bereit, um an den Schlitten angespannt zu werden.

Die Husky-Tour

Unter ohrenbetäubendem, vorfreudigem Gebell sind wir anschliessend jeder auf dem eigenen Schlitten auf die rund 30-minütige Tour gestartet: Hinter dem Tour-Guide der Grosse auf seinem Schlitten, dann ich, hinter mir der Kleine und dann noch das Familienoberhaupt!

Jeder fährt auf seinem eigenen Schlitten!

Leider konnten wir während unserer Fahrt keine Bilder machen, aber das Ganze sah bei uns genau so aus wie bei der Gruppe, die vor uns auf die Tour ging:

Unterwegs mit den Schlittenhunden

Das Fahren auf dem Schlitten hört sich in der Theorie schwieriger an als es in der Praxis dann tatsächlich ist. Dennoch muss man als Musher – so bezeichnet man einen Schlittenhundführer – wachsam sein und ständig darauf achten, dass die Zugleinen immer gleichmässig gespannt sind. Dies erreicht man, indem man während der Fahrt mehr oder weniger stark bremst. Den Rest macht das Hundegespann eigentlich selber.

Gegenseitiges Vertrauen ist alles

Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, während der Fahrt den Laufwillen und die Kraft der Tiere zu spüren, die den Schlitten ziehen und sich darauf einzulassen, dass die Hunde einen Teil der Führung selber übernehmen. Doch wir haben rasch Vertrauen zu unserem jeweiligen Team gewonnen und ab diesem Moment konnten wir die Fahrt geniessen.

Auch die Tiere mussten uns als Musher vertrauen können. Denn bei lockerer Leine können die Hunde zum Beispiel stolpern und sich verletzen. Der Schlitten darf auch keinesfalls die hinterste Reihe der Hunde einholen, denn abgesehen von der Verletzungsgefahr für die Hunde würden sie so das Vertrauen in uns als Schlittenführer verlieren.

Führen und führen lassen

Wir haben es sehr gut gemacht, allen voran unsere Jungs. Unsere Teams haben alle wunderbar zusammengearbeitet und sich stets gegenseitig unterstützt. Anfängliche kleine Unsicherheiten unsererseits haben die erfahrenen Leithunde perfekt aufgefangen. Im Gegenzug haben wir das Team bei steilen Passagen entlastet, indem wir teilweise von den Kufen gestiegen und hinter dem Schlitten her gelaufen sind.

Die Huskies geniessen ein paar Streicheleinheiten nach getaner Arbeit!

Nach Abschluss der Tour haben wir die Hunde selbständig vom Schlitten abgeleint, ihnen die Zuggeschirre abgenommen und ihnen mit Streicheleinheiten, die sie sichtlich genossen, unseren Dank ausgesprochen!

Gemeinsame Erlebnisse verbinden

Die intime Begegnung bzw. die auf gegenseitiges Vertrauen basierende Zusammenarbeit mit den Huskies, das vorfreudige Gebell vor dem Start, die beeindruckende Fahrt mit dem eigenen Hundegespann durch die mystische Landschaft der Schwägalp haben bei uns bleibende Eindrücke hinterlassen, die immer noch nachhallen. Es hat sich so sehr gelohnt, unsere Komfortzone zu verlassen und diese spannende und lebensnahe Erfahrung als Familie zu machen. Mit dieser Husky-Tour haben wir eine weitere unvergessliche Familienerinnerung geschaffen, die uns noch weiter zusammengeschweisst hat!

Wettbewerb

Habt ihr Lust bekommen, diesen oder einen anderen PostAuto-Ausflug zusammen mit eurer Familie zu unternehmen? Dann versucht doch euer Glück beim PostAuto-Wettbewerb! Zu gewinnen gibt es 10 Gutscheine à CHF 500.- für Reka-Ferien sowie App-gesteuerte Wärmesohlen!

Diese Reisereportage ist in Zusammenarbeit mit PostAuto AG entstanden. Danke, dass wir Teil eurer Kampagne 2020 sein durften!

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Weitere spannende Erfahrungen, die wir mit Tieren bzw. in der Region Appenzell und Toggenburg unternommen haben, findet ihr nachfolgend:

  • Wildhaus im Toggenburg: Perfekter Ausgangsort für Familienferien
  • So tönt das Toggenburg: Unterwegs auf dem Klangweg
  • Natur pur: Familienferien im Reka-Feriendorf Wildhaus
  • Eine Esel-Wanderung im Toggenburg
  • Kronberg: Der Familienberg im Appenzell
  • Hallo Nachbarn: Deutsch-Schweizerisches Familientreffen in Urnäsch
  • Tradition, Natur und Tiere: Eine Auszeit im Reka-Feriendorf Urnäsch
  • Alpabfahrten und Bauernmärkte: Krönender Abschluss des Sommers

In der Rubrik Ferien in der Schweiz findet ihr weitere Berichte über unsere Reisen, Ferien und Ausflüge in der Schweiz.