How to: Den Kleiderschrank richtig ausmisten

Der Frühling steht praktisch vor der Tür. Okay, vielleicht lässt er sich noch ein bisschen Zeit und schaut erst noch bei unseren Nachbarn vorbei. Dennoch, wir müssen positiv denken, denn wie soll man sonst so graue Monate wie den Februar überstehen? Insbesondere, wenn dieser Monat dann auch noch einen Tag mehr geschenkt bekommt. Frühjahr, das bedeutet dann natürlich auch Frühjahrsputz. Ich zumindest bekomme Anfang des Jahres, wenn die Temperaturen etwas steigen immer das Bedürfnis alles auf Vordermann zu bringen. Was dann ganz oben auf der Liste steht, ist das Ausmisten. Da ich erst vor ein paar Monaten umgezogen bin, bin ich schon zu diesem Zeitpunkt einigen Krempel losgeworden. Doch es gibt ein Schlachtfeld, an das ich mich noch nicht so wirklich ran getraut habe: Meinen Kleiderschrank.
How to: Den Kleiderschrank richtig ausmisten
Ich glaube, den meisten Frauen fällt es schwer, diesen richtig auszumisten. Bei meinem Freund ist es meist so, dass er seine Klamotten trägt, bis sie eben nicht mehr tragbar sind und getrost in die Tonne wandern können. So einfach ist das bei mir leider nicht. Bis auf meine absoluten Lieblingsstücke, trage ich Kleidung selten wirklich auf. Stattdessen sind die Teile irgendwann einfach nicht mehr modern oder entsprechen nicht mehr meinem Geschmack. Irgendwie finde ich es dann aber doch zu schade, sie wegzuschmeißen. In den letzten Jahren bin ich jedoch deutlich besser darin geworden, richtig auszusortieren. Deshalb möchte ich euch heute einen kleinen Guide hierfür mit auf den Weg geben. Neben der Frage, wie ihr feststellen könnt, welche Sachen ihr noch behalten wollt, gebe ich euch auch Tipps dafür, was ihr mit euren alten Kleidern anstellen könnt.


Was kann weg?


Outfits zusammenstellen

Oft finde ich beim Ausmisten Teile, die mir an sich gut gefallen, die aber völlig in Vergessenheit geraten sind. Um herauszufinden, ob ich diese Teile jetzt noch tragen würde, stelle ich mir damit (meist nur gedanklich) Outfits mit Kleidungsstücken, die ich momentan häufig trage zusammen. Wenn ihr eine tolle Kombination findet, ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass ihr das vergessen Kleidungsstück in Zukunft wieder tragen werde. Wenn ich nichts habe, was ich dazu kombinieren kann, dann passt das Teil vermutlich nicht mehr zu meinem Stil und kann aussortiert werden.
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Der Kleiderbügeltrick

Ich muss sagen, dass ich persönlich diesen Trick noch nicht ausprobiert habe, allerdings habe ich schon oft davon gehört und finde die Idee eigentlich ziemlich gut. Wenn ihr euren Schrank aufräumt, dann hängt alle Bügel verkehrtrum an die Stange. Wenn ihr ein Teil tragt, könnt ihr den Bügel danach richtig rumhängen. Was nach ein paar Monaten noch immer falsch herum hängt, könnt ihr getrost aussortieren. Wie gesagt finde ich die Grundidee hierhinter gut, allerdings sehe ich darin auch ein paar Nachteile. Bei mir z.B. hängt oft mehr als ein Teil auf einem Bügel und viele Sachen hängen gar nicht an Bügeln, sondern liegen gefaltet in Schubladen. Außerdem dauert diese Methode natürlich verhältnismäßig lange. Falls ihr aber einen ohnehin schon relativ übersichtlichen Schrank habt, ist sie definitiv einen Versuch wert.

Nicht sofort weggeben

Diesen Trick solltet ihr nur anwenden, wenn ihr genügend Platz habt, um alte Klamotten zu lagern. Nachdem ich aussortiert habe, packe ich die meisten Sachen erst mal in einen Karton und bringe sie nicht sofort weg. Wenn ich dann nach ein paar Monaten oder teilweise auch nach einem Jahr oder noch mehr Zeit wieder in den Karton gucke, hat sich mein Geschmack öfters doch wieder ein wenig geändert und ich fische das ein oder andere Teil wieder raus und hänge es zurück in den Schrank. Wenn ihr auf diese Weise vorgeht, ist eure Hemmschwelle größere Mengen an Kleidung auszusortieren vermutlich nicht so hoch, da das Aussortieren nicht endgültig ist und ihr immer noch die Möglichkeit habt, eure Kleidung wieder zurück zu holen.

Wohin mit der aussortierten Kleidung?


Spenden

Kleidung an bedürftige Menschen weiterzugeben ist immer eine tolle Alternative. Einen Teil meiner Kleidung suche ich daher immer für diesen Zweck aus. Dabei solltet ihr aber darauf achten, dass die Kleidung noch gut erhalten ist, denn sonst können die Organisationen, an die ihr spendet nicht viel damit anfangen. Eure Kleidungsspenden könnt ihr dann z.B. zum DRK-Laden in eurer Stadt bringen oder euch im Internet Organisationen raus suchen, die genau für den Zweck sammeln, den ihr unterstützen möchtet.
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H&M

H&M hat seit ein paar Jahren Sammelboxen für alte Klamotten. Das Coole daran: Hier bekommt ihr einen 15%-Gutschein für jede Tüte an Kleidung, die ihr dort hinbringt. In diese Tüten sortiere ich meistens Kleidung ein, die Flecken oder Löcher hat und nicht mehr tragbar ist. Die Kleidung, die dort gesammelt wird, wird je nach Qualität zu Putzlappen oder aber auch anderen Kunstfaserprodukten wie Autopolstern etc. weiterverarbeitet. Hier tut ihr also etwas für das Recyclen alter Kleidung und könnt euch selbst noch mit einem kleinen Gutschein belohnen.
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Online verkaufen

Viele meiner alten Sachen verkaufe ich auch bei Kleiderkreisel, da das für mich eine tolle Alternative ist, um ein wenig Geld nebenbei zu verdienen. Hier stelle ich meist etwas ausgefallene oder sehr sommerliche Kleidung rein, die jetzt im Winter nicht als Spende geeignet ist. Andere Möglichkeiten eure Kleidung online zu verkaufen sind beispielsweise Shpock oder Mädchenflohmarkt. Mein Kleiderkreiselprofil findet ihr übrigens hier.
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