home sweet home

ich bin wieder in montréal. wohlbehütet, müde und trotz vieler überraschungen bin ich heute abend wieder in meiner wohnung im plateau mont royal angekommen. es fühlt sich an wie daheim und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es das ab dem wochenende nicht mehr sein wird!

aber was wäre so eine reise ohne überraschungen?

  • am kanadischen zoll ging wider erwarten alles ohne probleme – binnen zwei minuten war ich mit allem durch! ich musste nicht mal meine rückflug-tickets nach deutschland zeigen!
  • solltet ihr jemals mit american airlines fliegen wollen: tut es nicht! während bei der fliegerei alles ohne probleme geklappt hat und ich im kleinsten und leersten flieger meines lebens geflogen bin (von new york nach montreal: maximal 30 passagiere an bord, vielleicht 50 plätze insgesamt und ich konnte nicht einmal aufrecht stehen), hat es diese airline geschafft, meinen koffer zu verlieren. zum zweiten mal in drei tagen! ist es denn so schwer, einen koffer in ein flugzeug einzuladen und am zielflughafen wieder auszuladen?
    was mich dieses mal aber wirklich beunruhigt: während beim ersten verlust auf dem weg nach st. louis sofort klar war, dass mein koffer in chicago steht, hat jetzt niemand eine ahnung wo das gute stück abgeblieben sein könnte! wie schön, dass in diesem schweineteuren samsonite-koffer sämtliche new-york-einkäufe, dutzende klamotten und wasweißichnichtnochalles drin sind! es ist zum ausflippen! auf nachfrage habe ich wenigstens ein kleines set mit zahnbürste und diversen badutensilien (siehe foto) bekommen – die sind nämlich auch alle im koffer und damit im moment im nirgendwo. ich bin gespannt wie sich diese geschichte entwickeln wird!
  • kaum ist man mal eine woche weg, versinkt montréal im schnee! wir haben locker 50 zentimeter neuschnee – man kann kaum noch laufen. und wer sein auto am straßenrand geparkt hat, der kommt da so schnell wohl nicht mehr weg (siehe fotos).
  • mein taxifahrer vom airport nach hause kennt montréal wohl wie seine westentasche. seine erste frage. „soll ich highway 20 oder 40 nehmen?“ meine antwort: „keine ahnung – die schnellere route!“ er: „schnell kannst du heute vergessen…“ das war dann auch wahr.
    unterwegs hat er mich dann in einem mir vollkommen unbekannten stadtteil gefragt, ob er hier besser links oder rechts abbiegen soll. ich wusste es nicht und habe ihn dann gebeten, er möge doch bitte die metrostation bei mir um die ecke anfahren – die werde er doch wohl kennen. tat er nicht. er wollte mich dann bei der erstbesten station unterwegs raus lassen. das war mir dann angesichts der großwetterlage nicht ganz sooo recht. aber immerhin kannte ich die station, war es doch meine haltestelle auf dem weg zur arbeit. von dort konnte ich ihm dann den weg nach hause beschreiben und habe ihn dann – nachdem er wieder eine abzweigung verpasst hatte – gebeten, er möge mich doch bitte hier aussteigen lassen. so kam ich dann noch zu meiner abendlichen schneewanderung. ach ja: handschuhe und mütze sind selbstverständlich im koffer…

ein äußerst spannender tag geht also zu ende, ich fall ins bett und bei meinem glück klingelt mich in ein paar stunden die airline raus, um mir die neuesten (hoffentlich guten) koffer-news zu überbringen…


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