Holzterrasse mit Terrassenöl schützen

Vergraute Lärchenholz-TerrasseLärchenholz vergraut unter der Einwirkung der Sonne. Das wusste ich, als ich im April letzten Jahres unsere Holzterrasse an den Filterteich gebaut hatte. Ich finde den Grauton des Holzes auch gar nicht so schlecht. Hat eben etwas Natürliches. Und eigentlich hatten wir nicht vor, Terrasse und Holzsteg mit Holzschutz- oder Holzpflegemitteln wie zum Beispiel einem Lärchenöl zu behandeln.

Aber das Nichtbehandeln von Holzterrassen hat neben dem Vergrauen auch noch andere Nachteile. Durch die UV-Strahlung wird das Holz stark angegriffen. Es altert schneller und wird porös. Zudem arbeitet das Holz mehr, gerade bei europäischen Hölzern wie der von uns verwendeten Lärche. Das heisst es quillt oder schwindet stärker und kann auch zu den – gerade bei Barfußläufern – gefürchteten und schmerzhaften Holzsplittern führen. Unbehandeltes Holz nimmt zudem schneller Feuchtigkeit auf, was die Haltbarkeit verkürzt und auch Pilzbefall unterstützt. Alles in allem eben Gründe, die uns dazu bewegt haben, doch das Thema Holzpflege mal ins Auge zu fassen.

Nach einigen Recherchen zu unterschiedlichen Anbietern und Methoden sind wir – ganz Lokalpatrioten – bei Vosschemie aus Uetersen gelandet. Vosschemie bietet mit der Marke Sandiccare eine eigene Holzschutz-Pflegeserie für die unterschiedlichsten Holzsorten im Innen- und Außenbereich an. Für Holz-Terrassen gibt es zwei unterschiedliche Terrassenöle, eines speziell für Hartholz. Für unsere Lärche kam aber das normale Scandiccare Terrassen-Öl in Frage.

Holzpflege mit Scandiccare Terrassen-ÖlIn der Produktbroschüre des Terra-Öls wird von der alten Methode der Wikinger erzählt, die schon vor 900 Jahren Holz durch das natürliche Tränken mit Harzen konserviert haben. Dieses Prinzip wurde für das Scandiccare Naturöl übernommen. Es dringt tief in das Holz ein und schützt es dadurch von innen. Das Holz bleibt offenporig und kann atmen. Die Tiefenwirkung des Terrassenöls verhindert ein Vergrauen oder frischt vergrautes Holz wieder auf. Zudem bietet das Holzpflege-Öl einen Bläue- und Fäulnisschutz und beugt Schimmel und Moosbefall vor. Soweit die Theorie.

Für die Vorbereitung gibt es einen speziellen Holzentgrauer und auch Tiefengrund. Wir haben unsere Hölzer jedoch nur mit einem Kärcher Hochdruckreiniger, also Wasser und Bürste, gereinigt. Dadurch wurde der ganze “Dreck” auch entfernt und das Holz für unser Empfinden auch ideal vorbereitet. Das Scandiccare Öl hat eine – wie der Name schon sagt – ölige Konsistenz und lässt sich sehr gut mit einem Pinsel verarbeiten. Der ganze Verarbeitungsprozess umfasst 2 Schritte. Aber man erkennt bereits beim ersten Anstrich den Unterschied. Wir haben für Holzsteg und Terrasse (insgesamt ca. 15 m²) 4 Liter des Terrassen-Öls verbraucht.

Mit Terrassen-Öl geschütztes HolzDas Öl dringt sehr gut in das Holz ein. Wird quasi aufgesaugt. Die Oberfläche wirkt nach der Behandlung glatter und auch die Farben sind der angenehm. Zwar nicht mehr ganz so hell und rötlich schimmernd wie das frische Lärchenholz, aber es wirkt sehr natürlich und das Holz behält trotz allem seine natürliche Maserung und auch die Unterschiede der einzelnen Bretter sind noch sehr gut zu erkennen. Und das beste: Die Konservierung sieht man spätestens beim ersten Regen. Das Wasser perlt sprichwörtlich von der Oberfläche ab.

Wir sind mit der ersten Behandlung schon mal sehr zufrieden. Mal sehen, wie lange die aufgefrischte Qualität so bleibt.


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