Holzbau Deutschland startet die Offensive Aufstiegsqualifizierung

Auf dem Berufsbildungskongress am 21. Oktober 2010 in Kassel hat Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) die „Offensive Aufstiegsqualifizierung – vom Gesellen zum von Holzbau Deutschland anerkannten Zimmermeister“ gestartet. Zentrales Ziel ist die Sicherung von qualifizierten Fach- und Führungskräften.

In seinem Einführungsvortrag stellte Prof. Dr. Karl Robl, ZDB-Hauptgeschäftsführer, dar, dass die Fachkräftesicherung das beherrschende Thema der nächsten Jahre und Jahrzehnte sein wird. „Wir müssen um qualifizierten Nachwuchs kämpfen. Hier sind alle in der Verbandsorganisation gefordert, vom einzelnen Betrieb über die Innungen, Landesverbände bis hin zu Holzbau Deutschland und dem ZDB.“ Statistiken zeigen auf, dass die Schulabgänger ab dem Jahr 2014 kontinuierlich abnehmen, die Auszubildenden am Bau und insbesondere im Holzbau schon in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen sind. „Die Attraktivität des Zimmererberufs, der zwar schon immer auf eine qualifizierte Berufsausbildung gesetzt hat, muss gesteigert werden. Dazu gehört eine lebenslange Weiterbildung mit Aufstiegschancen wie dem Erwerb des Meistertitels aber auch Studienmöglichkeiten im Anschluss an die Berufsausbildung.“ Dem Holzbau käme sein nachhaltiger und zeitgemäßer Baustoff Holz zugute, aber das Handwerk selbst müsse seine Ausbildungsbereitschaft in den immer kleiner werdenden Betrieben steigern. „Sonst kann das Ziel, eine Steigerung der Holzbauquote von 15 auf 30 Prozent in Deutschland, nicht erreicht werden.“ Von der Politik forderte Robl Unterstützung bei der Verbesserung der Ausbildungsreife sowie eine umfassendere Berufsorientierung.

Der Vorsitzende des Berufsbildungsausschusses von Holzbau Deutschland, der Holzbauunternehmer Karl Hoffmeister, stellte die Offensive Aufstiegsqualifizierung vor. „Es ist unsere Antwort auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre, in denen das Niveau von Fortbildungen insbesondere bei der Meisterprüfung abgebaut wurde. Verantwortlich dafür ist der Wegfall der Berufspraxis und die Aufweichung der Bestehensregelung.“ Mit der Offensive hat Holzbau Deutschland Anforderungen definiert, die aus der Sicht der Betriebe an die Meister gestellt werden, auch um die anspruchsvollen Aufgaben der Bauherren erfüllen zu können. „Wenn Jungmeister in die Betriebe zurückkommen und aufgrund ihrer Meisterausbildung nicht den
Anforderung an sie gerecht werden, ist das für die Meisterschulabsolventen wie für die Betriebe unbefriedigend. Daher wollen wir mit unserer Offensive unserem Nachwuchs ein Signal geben, wie sie in eine erfolgsversprechende Meistersausbildung investieren können, die ihnen eine adäquate Stelle in einem Holzbaubetrieb sichert.“

Ausführliche Informationen zur Offensive Aufstiegsqualifizierung unter www.holzbau-deutschland.de, Suchbegriff „Aufstiegsqualifizierung“.


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