Höflichkeit hat viele Regeln

Gute Bewirtung ebenfalls.

Vor allen anderen Ländern in Osteuropa, wo der Alltag geradezu von abergläubischen Regeln diktiert wird. —> Stelle nie die Handtasche auf den Boden, lege nie den Schlüssel auf den Tisch, pfeiffe nie in geschlossenen Räumen, überhole keinen Trauerzug, …

Kommt der Besuch aus einem anderen Dorf bringt man diesen am Ende jeder Feier zum Dorf hinaus, mindestens aber bis zur Dorfgrenze. Erst hier wird sich verabschiedet. Was in unserer verstädterten Gesellschaftsformation bedeutet, dass man den Besuch mindestens “runter”, normalerweise aber “bis zur nächsten Ecke” bringt.

Aber ich wollte nicht.

Erstens hatte ich Olga nicht eingeladen und zweitens waren die Gespräche … – also nee – … – Frauen unter sich, der Mann dekoriert nur seine Frau. :-(

Also: Die uns besuchende Freundin wollte von Lenchen vorrangig wissen, wie der eigene Mann, der zu Hause geblieben war, am besten zu verwalten sei. UND – staune ich – LENCHEN WEISS BESCHEID.

Es gäbe wohl diesen Trick und jenen Trick

“…und wenn Du es genauso machst, frisst er Dir aus der Hand.”

Die beiden – ich spürte es genau – waren plötzlich in der Stimmung, sich noch eine Flasche Chianti aus der Küche zu holen. Worauf ich keinen Bock hatte.

“Nimm den Hund mit, wenn Du Olga begleitest!”


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