Hochschule Amberg-Weiden: Sprungbrett für deutsch-tschechische Führungskräfte

Ob interkultureller Semesterkurs oder deutsch-tschechischer Master-Studiengang – mit grenzüberschreitenden Kooperationen erleichtert die Hochschule Amberg-Weiden Studenten in der Oberpfalz die Karriere in der bayerisch-böhmischen Wirtschaft
Amberg/Weiden/Pilsen (ce-press - internet-zeitung) – Sie ist Ausbildungsstätte für die Führungskräfte der bayerisch-böhmischen Wirtschaft von morgen – die Hochschule Amberg-Weiden mit ihren grenznahen Standorten in der Oberpfalz. Mit vier langjährigen Hochschulpartnern in Tschechien gibt es vier gemeinsame Studiengänge: Von der Umwelttechnologie mit der Westböhmischen Universität in Pilsen bis zum Master-Studiengang „Interkulturelles Unternehmens- und Technologie-Management“ in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität in Prag. „Achtzig Prozent unserer Absolventen bleiben bei Unternehmen in der Oberpfalz und viele davon sind grenzüberschreitend tätig“, sagt Dr. Wolfgang Weber, Leiter der Studienberatung und des Akademischen Auslandsamts an der Hochschule Amberg-Weiden. Mit zahlreichen Angeboten bereitet die Hochschule ihre Studenten auf die wachsenden Chancen im gemeinsamen bayerisch-böhmischen Wirtschaftsraum vor: Von grenzüberschreitenden Semesterkursen über Exkursionen zu tschechischen Partnerhochschulen und Unternehmen bis hin zur Teilnahme an Sprachwettbewerben im Nachbarland und der Organisation von deutsch-tschechischen Karriere-Messen.
„Die Resonanz auf unsere grenzüberschreitenden Angebote wächst jedes Jahr“, sagt Wolfgang Weber. Ein Beispiel: der jährliche Semesterkurs mit der Westböhmischen Universität in Pilsen. Dort treffen sich deutsche und tschechische Studenten zum Austausch über wechselnde Themen. Zuletzt auf dem Programm: Aktuelle Herausforderungen der Personalentwicklung in grenzüberschreitend tätigen Unternehmen. Fast 50 Studenten der Wirtschaftswissenschaften beschäftigten sich in Fallstudien beispielsweise mit Fragen des Managements internationaler Teams oder dem Problem der Sprachbarriere. „Neben dem fachlichen Aspekt sollen diese Kurse unseren Studenten auch Erfahrung in deutsch-tschechischer Teamarbeit ermöglichen und den Aufbau persönlicher Kontakte ins Nachbarland fördern“, sagt Weber. Die Ergebnisse der studentischen Arbeiten sind bereits auf Englisch in einem Sammelband veröffentlicht worden.
Die Hochschule Amberg-Weiden bietet seit 1995 ein breites Spektrum von 18 überwiegend technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen an. Über 70 Professoren kümmern sich um derzeit rund 3.000 Studenten. „Aufgrund unserer grenznahen Standorte in Amberg und Weiden haben wir schon früh den Kontakt zu unseren nächsten Nachbarn in Tschechien gesucht“, sagt Weber. Seit 1998 besteht die Partnerschaft zur Westböhmischen Universität in Pilsen, weitere folgten: Heute pflegt die Hochschule Amberg-Weiden auch Kooperationen mit der Skoda-Hochschule in Mlada Boleslav, der Wirtschaftsuniversität Prag und dem Institut für Finanzplanung in Prag.
„Unser Austausch ist sehr lebendig, wir haben inzwischen ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis zu den Kollegen in Tschechien“, sagt Weber. Denn nicht nur Studenten, auch sechs Professoren sind regelmäßig im Austausch zu Gastvorlesungen an den Partnerhochschulen in Böhmen. Im Laufe der Jahre haben die deutsch-tschechischen Kooperationen der Hochschule Amberg-Weiden vielfältige Formen angenommen: Neben Gastsemestern, die die Studenten im Rahmen der grenzüberschreitenden Studiengänge im jeweiligen Nachbarland verbringen, haben deutsche Studierende die Möglichkeit, Tschechien auf einer jährlichen Exkursion kennenzulernen: Stationen wie das Parlament in Prag, die Brauerei „Pilsner Urquell“ und die Partnerhochschulen sollen Lust auf mehr machen.
„Bei Bewerbungen ist eine grenzüberschreitende Ausrichtung des Studiums ein echtes Plus“, sagt Weber. Das bestätigt auch Daniela Buchner, Absolventin des Bachelor-Studiengangs „Sprachenmanagement und Technologie“ an der Hochschule Amberg-Weiden. Sie arbeitet jetzt bei einem Messebüro im tschechischen Brünn. „Dort habe ich schon während meines Studiums ein Praktikum gemacht und meine Bachelor-Arbeit über Strategien der Wirtschaftsförderung in Brünn geschrieben. Dabei hat mich die Hochschule sehr gut unterstützt“, sagt Buchner.
Auch Absolventen, die bei Unternehmen in der Oberpfalz arbeiten, profitieren häufig von ihren Studien-Erfahrungen in Tschechien, berichtet Wolfgang Weber. „Einige arbeiten zeitweise in tschechischen Niederlassungen oder kümmern sich von Deutschland aus um die Markterschließung im Nachbarland.“

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