"Hinterher" ist man ja immer klüger oder wie "toll" ist eigentlich Anal-Sex?

So ein schöner Popo kann entzücken. Er ist angeblich das Sexsymbol schlechthin und lockt schon ewig Männlein wie Weiblein. Also ab durch's Hintertürchen? Der Allrounder hat mal Fakten über eines der letzten großen Tabus für Sie gesammelt! Fünfzig Prozent der Deutschen tun es regelmässig. Doch kaum einer spricht offen über Analsex. 
In der homosexuellen Szene gilt Analsex als gängige Praxis. Doch halt! Die Wirklichkeit sieht anders aus. Laut Umfragen hat die Hälfte aller Deutschen regelmäßig Sex durch das "Hintertürchen". Doch nur zwei Drittel aller Schwulen praktizieren ihn tatsächlich regelmäßig. Merkwürdig, merkwürdig dass diese beliebte Praxis also immer noch als Tabu gilt. Kaum einer spricht offen darüber, dass er beim Sex gerne auch mal das "andere" Loch benutzt. 
Das könnte daran liegen, dass Analsex immer noch als "schmutzig" gilt. Schließlich ist der After in erster Linie für die Ausscheidung verdauter Nahrung zuständig - deren oft unangenehmer Geruch nicht zu unterschätzen ist. Wer gibt da schon gerne zu, dass sich genau dort ungeahnte Lustquellen entdecken lassen?

Das letzte Tabu?

Im Porno, ja, da ist Analsex gängige Praxis - die Nachfrage nach entsprechenden Filmchen ist sogar besonders groß. Aber im heimischen Schlafzimmer unter der Blümchenbettwäsche mit dem eigenen Gatten? Frau genießt – und schweigt lieber. Niemand möchte schließlich für "pervers" gehalten werden. (Anal-)Sex macht man, aber man spricht nicht drüber. Vor allem dann nicht, wenn es in den Bereich des "Schmuddeligen" geht. Das behält man doch lieber für sich.
Und hätten Sie das gedacht? In anderen Ländern wie Saudi-Arabien beispielsweise ist der Analverkehr zwischen Mann und Frau verboten und kann mit Geldstrafen, Gefängnis oder Peitschenhieben geahndet werden. Auf Analverkehr zwischen Männern steht sogar die Todesstrafe! Da sollte man dann doch lieber schweigen.

Was ist dran am Sex von hinten?

Und so kommt es, dass sich um den Analsex zahlreiche Mythen ranken  - von denen längst nicht alle der Wahrheit entsprechen. Der Punkt mit der Hygiene zum Beispiel: Analsex ist weitaus weniger unappetitlich und geruchsintensiv, als Sie vermutlich denken. Und die Schmerzen? Kein Thema, wenn Sie ein paar einfache Vorbereitungen treffen. 
Wer einmal Analsex hatte, wird vermutlich schnell feststellen, wie viel Spaß er machen kann. Männer lieben ihn, weil der weibliche Schließmuskel enger ist als die Vagina und die Reibung deshalb intensiver. Der Anus ist – Überraschung! – aufgrund zahlreicher Nervenenden eine hoch erogene Zone. Deshalb empfinden auch Frauen eine Stimulation (ob mit dem Finger oder dem Penis) als lustvoll und können sogar zum Orgasmus kommen.

Warum macht man eigentlich Analverkehr?

Im Bereich des Anus´ befinden sich zahlreiche Nervenenden, die höchste Lust versprechen. Werden Sie stimuliert, können Frauen sogar zum Orgasmus kommen. Männer lieben den Hintertürchen-Sex unter anderem, weil der Eingang enger als die Vagina ist und deshalb mehr Reibung entsteht. Im Inneren des männlichen Anus befindet sich übrigens die Prostata – eine höchst empfindliche Lustquelle!

Ist Po-Sex unhygienisch?

Einfache Antwort: Nein. Der Darm ist nämlich ultralang. Wer Analsex hat, kommt nur mit dem untersten Teil davon in Berührung. Wem das dennoch unangenehm ist, sollte sein "Geschäft" vor  dem Verkehr erledigen. Manche Menschen bevorzugen vorher auch einen Einlauf, der den Darm von Kotresten befreit. Wichtig ist allerdings, dass der Mann den Penis erst säubert, bevor er in die Vagina eindringt. Sonst drohen Infektionen mit Darmbakterien.

Tut Analsex weh?

Die Behauptung, dass Poposex gar keine Schmerzen verursachen kann, wäre glatt gelogen. Die Ursache hierfür liegt aber nicht darin, dass der Schließmuskel an sich zu eng ist, sondern, dass er unter Umständen nicht entspannt genug ist. Außerdem sondert der Anus im Gegensatz zur Vagina bei Erregung keine Sekrete ab, was das Eindringen erschweren kann. Die Lösung: Gleitgel! Es erleichtert die Sache ungemein.  

Der Mythos vom ausgeleierten Schließmuskel?

Dass der Anus durch regelmäßigen Analverkehr ausleiern könnte, gehört zu den vielen Märchen, die um das Thema kursieren. Der Anus ist ein äußerst kräftiger und dehnbarer Muskel; die Sorge, dass er irgendwann schlaffer wird, ist unbegründet. Ein bisschen Training kann aber nicht schaden: Mit einfachen Beckenbodenübungen (im Wechsel Anspannen und  Entspannen) kräftigen Sie den gesamten Bereich.

Die Sache mit dem Vorspiel?

Genau so, wie es bei vaginalem Verkehr für viele Frauen unverzichtbar ist, kann es auch beim Analverkehr nicht schaden. Je mehr Sie den Schließmuskel durch Küssen, Streicheln, Massieren stimulieren, desto schneller entspannt er sich und umso weniger Schmerzen verursacht das Einführen des Penis´. Kleiner Tipp: Es gibt bestimmte Sextoys zu kaufen, die vor dem Verkehr die Analmuskeln entspannen helfen. Probieren Sie es aus! 

Grenzen festlegen!

Oberstes Gebot beim Analsex: Nicht die Grenzen überschreiten. Wenn Sie zwar erst neugierig waren, während des Verkehrs aber feststellen, dass das so gar nichts für Sie ist, heißt es "Stopp!". Sprechen Sie vorher mit Ihrem Partner darüber, dass Sie allein bestimmen, wie weit Sie gehen. Manchmal braucht es auch erst ein bisschen Übung, bis man sich beim Analverkehr ganz fallen lassen kann. Wäre doch schade, wenn Sie sich den zukünftigen Spaß durch ein erstes negatives Erlebnis verderben würden. 

Kondome sind Pflicht!

Auch, wenn Sie Ihrem Partner vertrauen, sollten Sie auf Kondome nicht verzichten. Außer gegen HIV schützen sie nämlich auch vor anderen, unangenehmen Geschlechtskrankheiten. Die Darmwände sind längst nicht so robust wie die Scheidenwände und kleine Verletzungen daher umso wahrscheinlicher. Keime können so schneller in die Blutbahn gelangen. Auch beim Mann können Bakterien schnell zu einer Blasenentzündung führen. Also bitte immer mit Gummi.

Wichtig: Sich nicht unter Druck setzen lassen!

Freude und Lust kann Analsex nämlich nur machen, wenn er absolut freiwillig geschieht. Schon bei der kleinsten Unsicherheit kann sich der Schließmuskel so verkrampfen, dass das Einführen des Penis´ höllische Schmerzen verursacht. Analsex kann süchtig machen, muss aber nicht. Nur, weil Ihr Partner es will, sollten Sie es auf keinen Fall tun. Das schlechte Gefühl nach ungewollten Sexpraktiken braucht kein Mensch.

Was trotzdem unangenehm werden könnte?

Neben allen positiven Aspekten gibt es natürlich auch ein paar negative. Die können, müssen aber nicht eintreten. Zum Beispiel können kleine Risse in der Darmwand Schmerzen verursachen, wenn man danach zur Toilette geht. Außerdem ist bei aller Hygiene nicht auszuschließen, dass doch mal Kotreste am Kondom hängen bleiben. Und es kann sein, dass Frauen nach dem Analverkehr dringend zur Toilette müssen! Aber das war´s eigentlich auch schon.
Quelle freenet.de

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