Hinrichtungen im Iran sind Menschenrechtsverletzungen und Vergewaltigung der Menschlichkeit

Hinrichtungen im Iran sind Menschenrechtsverletzungen und Vergewaltigung der Menschlichkeit

11.05.2010Artikel zu Iran Hintergrund erstellt von Mahmood Hama Tschawisch

Heute Morgen wurden fünf junge Menschen im Iran hingerichtet, weil sie die Kurdenfrage auf politischer und friedlicher Ebene lösen wollten. Sie wurden hingerichtet, weil sie zum gewaltlosen Widerstand gegen die Tyrannei des islamischen Regimes aufriefen, und somit nicht nur Andersdenkende, sondern vor allem Regimegegner waren.

Hinrichtungen im Iran sind Menschenrechtsverletzungen und Vergewaltigung der Menschlichkeit

Farzad Kamangar, ein kurdischer Lehrer, und vier weitere politische Aktivisten mussten sterben, weil das Regime im Iran oppositionelle politische Aktivisten als Feind betrachtet.
Wie die Nachrichtenagentur ILNA berichtet, sind heute (Sonntag, 09.05.2010) Farzad Kamangar, Ali Heydarian, Farhad Wakili, Schirin Alam Holi und Mehdi Eslamian im Ewin Gefängnis in Teheran hingerichtet worden. Einer von ihnen - Mehdi Eslamian - wurde aufgrund seiner Aktivitäten bei verschiedenen NGO-Menschenrechts-organisationen zum Tode verurteilt. Drei weitere Männer wurden im Februar 2008 wegen „Feindschaft zu Gott“ durch das klerikal-fanatische Regime in Teheran zum Tode verurteilt. Bei Shirin Alam Holi handelt es sich um eine kurdische Aktivistin, die während ihrer Gefangenschaft unter Folter erpresst worden war.
Wir fragen die Weltgemeinschaft und alle Menschenrechtsorganisationen und den UN-Sicherheitsrat, warum Andersdenkenden in einem Land wie dem Iran wegen ihrer politischen Einstellung hingerichtet werden müssen? Wie lange muss die Weltgemeinschaft tatenlos diese Ereignisse im Iran beobachten? Die Hinrichtungen im Iran müssen ein Ende haben, damit nicht weiterhin so viele unschuldigen Menschen Opfer eines radikal-religiösen und menschenfeindlichen Regimes werden.
Wir fordern die Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen und die Weltgemeinschaft auf, unverzüglich Druck auf das Regime im Iran auszuüben, um dadurch weitere Hinrichtungen Andersdenkender zu stoppen.

Netzwerk kurdischer Initiativen

Vorstandsvorsitzender Mahmood Hama Tschawisch

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