Hin und wieder müssen wir zum Neurologen

Immerhin ist Vater „Pflegestufe 2″.

Bei solcher Gelegenheit bringe ich meine Eltern. Denen ist es mit Auto bequemer.

Aber heute ging ich nicht mit „rein“. Wir – Hund und Herrchen – begaben uns (ohne zu fragen) in den Garten des Arztes, der offenbar ein Ästhet ist. Schön hergerichtet ist alles: Kleiner Teich, viel Grün, Blumen dezent-dekorativ, hübsche Bank, Grillecke. Eine Pumpe lässt leise Wasser plätschern.

Hier lässt es sich bei gutem Wetter aushalten: Klein aber oho! Wenn einmal Garten – beschließe ich resolut – dann so einen!

Auch dem Hund gefiel es hier. Er sonnte sich auf der fremden Wiese – unaufgeregt, denn alles ist so schön übersichtlich. Dazu Wetter 1a, also Sonne satt!

So machte es mir uns auch nichts aus, dass beide „drinnen“ eine Stunde lang, oder sogar länger, auf die Behandlung warteten.

Nach ausreichend Zeit kommen beide Eltern wieder raus. Die Mutter sagt:

„Unser [sic!] Hund hat den Schwestern an der Rezeption sehr gefallen. Sie sahen immer wieder aus dem Fenster und sagten dabei: „Hach – ist der aber niedlich!“.“

Hmmm.

Das kann ich so nicht gelten lassen.

„Bist du dir wirklich sicher, dass sie den Hund meinten?“


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