Hexengold (Bd 2/3) - Heidi Rehn

Von Alexandra @Alexandra71
  
Genre: HostorieVerlag: KnaurFormat: TaschenbuchISBN: 978-3-426-50544-1
Seiten: 740
Preis: 12.70 Fr. / 9.90 €
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ZUM BUCH
Kurz nach dem 30ig jähigen Krieg machen sich Magdalene, ihr Geliebter Eric und ihre kleine Tochter sich auf den Weg nach Frankfurt um dort das Erbe von Eric an zu treten. Ein Haus mit der Aufgabe des Kontor dazu. Dass heisst dann also für die kleine Familie sesshaft werden. Magdalena hätte nicht gedacht das dies so schwierig sein würde und trauert im heimlichen ihrem früheren Leben immer mal wieder nach und doch fügt sie sich in ihr neues Leben. Schliesslich geht es ihnen gut, die Kleine gedeiht und zeigt je länger je mehr Interessa am Beruf ihrer Mutter, was diese natürlich sehr freut, doch Geheimnisse ihres Geliebten trüben die Tage und Magdalene fragt sich je länger je mehr ob sie ihren Eric überhaupt wirklich kennt? Doch alles kommt noch viel schlimmer als Eric eines Tages spurlos verschwindet. Mittellos lässt dieser seine Geliebte und Kind zurück und Magdalene bleibt keine andere Wahl als sich dem Geheimnis um ihre Familie zu stellen... 
Erster Satz:
Im zweiten Jahr nach Ende des Grossen Krieges meinten es die göttlichen Heerscharen gut mit den Frankfurtern.

MEINE MEINUNG
Titel und Cover:Wer das Buch nicht kennt, oder besser die Trilogie, der geht vielleicht davon aus das die Geschichte sich eventuell um Hexen oder Hexenverfolgung drehen könnte, was aber nicht stimmt. Das Hexengold bezieht sich auf die Kette die Magdalena um ihren Hals trägt, einen Bernstein. Das Cover sollte Magdalene darstellen. Schlicht und einfach... weder besonders noch langweilig.
Schreibstil:Heidi Rehn schreibt eigentlich ganz einfach, der Text ist flüssig zu lesen auch wenn es logischerweise einige Worte beinhaltet die man heute bestimmt nicht mehr kennt, dazu gibt es aber am Ende des Buches ein Glosar wo man nachlesen kann was diese einzelnen Worte bedeuten.
Die Geschichte: Ich möchte als erstes sagen das man den ersten Teil nicht gelesen haben muss um die Geschichte zu verstehen, sie beginnt halt dann einfach später. Aber irgendwie konnte mich diese Geschichte nicht fesseln, ich kam nicht in die Geschichte rein und ich musste mich die letzten 3 Wochen wirklich dazu zwingen das Buch auch wirklich fertig zu lesen. Ich fand es einfach langweilig. Ich denke, weniger ist halt doch oft mehr. Es hat mich einfach nicht überzeugt und daher werd ich mir den ersten und dritten Teil auch erst gar nicht mehr holen. Die Geschichte hätte Potenzial, doch die Figuren konnten mich nicht wirklich überzeugen. 
Protagonisten:Dazu möchte ich grundsätzlich was sagen, sie waren nur 2 dimensional. So hab ich es empfunden. Man wusste zwar was für ein Charakter die Person haben sollte, aber wirklich rüber kam es bei mir nicht.
Magdalene zum Beispiel, sie ist eine selbstsichere, intelligente uns selbstständige Frau. Und doch handelt sie manchmal völlig zurückhaltend. Klar, die Frauen zu dieser Zeit waren auch eher zurückhaltend, unterwürfig und nicht grade gebildet, aber Magdalena hat ja im Krieg als Wundärztin gearbeitet, hat sich da einen Namen gemacht und so weiter, und dann soll sie sich plötzlich den Konventionen erliegen? Klar schimmert ihre Kraft und Selbstsicherheit immer mal wieder durch aber ich denke so was legt man nicht einfach ab. 
Eric, ihr geliebter und Vater der gemeinsamen Tochter, ein für mich von Anfang an unsympathischer Genosse. Der hat nicht viel von dem was anscheinend noch im ersten Teil vorhanden war. Er behandelt sie eben auch nur wie alle anderen, 2. rangig. 
Die vermeintliche neue Base, Adelaide. Mann, hat die mich aufgeregt, auch hier hätte ich erwartet das Magdalena sich das alles nicht gefallen lassen würde. Sie ein Machtwort spricht. Gut, dann wär die Geschichte nicht die, die sie ist. Aber irgendwie passt halt da was nicht zusammen. 
MEIN FAZITIch wurde wieder mal bestätigt das gute, historische Romane, Mangelware sind. Seit längerem hab ich die suche danach auf gegeben.
Dennoch bedanke ich mich recht herzlich beim Knaur-Verlag für dieses Rezensionsexemplar. 
Liebe GrüsseAlexandra