Heute top, morgen flop?

Die Eishockey-Playoffs der Schweizer «National League A» stehen vor der Tür (Hier stellt sich dann die Frage, wie ein Spielmodus vor einer Tür stehen kann…). Der HC Lugano trifft als Dritter der Liga auf den Sechsten Genève-Servette HC. Die Chancen stehen so gut wie lange nicht mehr, dass die Bianconeri in die nächste Runde (Halbfinals) einziehen können. Es wäre auch wieder einmal an der Zeit. Seit dem letzten Meistertitel sind neun Jahre vergangen, in dieser Zeit hat man nie die Viertelfinals überstanden.

Die Gefahr folgt aber auf dem Fusse (sie schleicht sich sozusagen von hinten an…). Lugano ist in der Offensive mit den Skandinaviern Ilari Filppula (Finnland), Linus Klasen und Frederik Petterson (beide Schweden) sehr stark besetzt. Hinzukommt der polyvalent einsetzbare und NHL-erprobte Damien Brunner. Wenn diese Spieler aber nichts kreieren, dann sinkt die Torgefährlichkeit rapide. Die sehr körperbetont spielenden Genfer werden deshalb versuchen, die Offensivvirtuosen auszubremsen. Findet Lugano dagegen kein Rezept, oder übernehmen dann andere Spieler das Tore schiessen nicht, könnten auch dieses Jahr die Viertelfinals Endstation sein.

Morgen gilt es das erste Mal ernst für die Tessiner. Dann müssen die Sonnenbänkler der Schweiz beweisen, dass der dritte Platz in dieser Saison kein Zufall war und sie wirklich hungrig auf den Titel des Schweizermeisters sind.

Die Paarungen der Playoffs 2014/2015:

  • ZSC Lions – EHC Biel
  • SC Bern – Lausanne HC
  • HC Lugano – Genève-Servette HC
  • EV Zug – HC Davos


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