Heute findet die wichtige UN-Konferenz in New York statt

Ladies & Gentlemen,
etwa 100 Staats- und Regierungschefs und außerdem zahlreiche Minister aus allen Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen finden sich heute in New York zur UN-Konferenz ein. An diesem Montag und auch am Dienstag soll die Welt gerettet werden. Wieder einmal.
Man hat sich hohe Ziele gesteckt: Es geht vorrangig um Armutsbekämpfung. Weiters geht es um bessere Bildungschancen der Menschen in den Entwicklungsländern. Außerdem soll über die Gleichstellung der Geschlechter diskutiert werden. Nicht zuletzt geht es um die medizinische Versorgung der Ärmsten der Armen, um die Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeit, um Staatliche Entwicklungshilfe und um den Schutz der Natur.
Reichlich viele Ziele auf einmal, wie mir scheint. - Denn all diese Bemühungen kosten selbstverständlich unendlich viel Geld und die Bereitschaft der reichen Staaten diese Summen zu stemmen ist bekanntlich gering ausgeprägt. Setzt man nämlich die Ausgaben für Entwicklungshilfe mit den Ausgaben für Krieg und Militär der reichen Länder in Relation, dann muss die wichtige Hilfe für die Armenhäuser dieser Welt geradezu als lächerlich erscheinen.
Die deutsche Bundesregierung steuert zum Beispiel nur 0,35 % als Hilfsquote bei. Bundeskanzlerin Merkel, die an der Konferenz in New York teilnimmt, will sich für eine "ergebnisbasierte Finanzierung" aussprechen, - was immer das auch bedeuten mag. Möglicherweise meint sie damit, dass die finanzielle Hilfe nur in dem Fall gewährt und aufgestockt wird, wenn nachvollziehbare Fortschritte mit der Hilfszuwendung einhergehen. Das wäre dann ein vernünftiger Ansatz.
Nach wie vor gibt es auf unserer Erde über 900.000.000 Personen, die weniger als 1 Dollar pro Tag zum Leben zur Verfügung haben. Mit Almosen ist es also nicht getan. Erfahrungsgemäß erreicht die Hilfe ausländischer Regierungen in der Regel nur die Reichen in den Entwicklungsländern. Zu den Armen sickert kaum etwas durch.

Deshalb muss nach meiner Meinung sehr viel mehr Hilfe zur Selbsthilfe geleistet werden. Auch in politischer Hinsicht. Nur so lässt sich die riesengroße Schande unserer Zeit wirksam bekämpfen. --- Peter Broell

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