HDR-Fotografie und kein Ende

HDR-Fotografie und kein EndeIm Grunde genommen ist HDR (High Definition Range) ja eine tolle Sache. Objekte werden bis in die tiefsten Belichtungsregionen optimal ausgeleuchtet. Um es mal ganz grob zu umschreiben – wichtig bei HDR-Bildern ist die Anzahl der Einzelbilder. Je mehr, desto besser. Diese Einzelbilder werden dann via Software zu einem einzelnen Bild übereinandergelegt und zeigen im besten Fall ein ideal belichtetes Bild in dem sowohl Lichter als auch Schatten perfekt aufeinander abgestimmt und ausgeglichen sind. Viel tiefer möchte ich in die Materie gar nicht einsteigen, denn ich vermute, die Fotografen unter meinen Lesern wissen, wovon ich spreche. Wer noch nicht weiß, worum es geht, der kann sich hier bei Wikipedia ausreichend informieren. Speziell zum HDR-Verfahren aus Belichtungsreihen, empfehle ich diesen Wikipedia-Artikel.


An folgenden Beispielbildern möchte ich das kurz erläutern:

Zu sehen ist hier eine Reihe von unterschiedlich belichteten Bildern, die dann via Photoshop oder einer anderen entsprechenden HDR-Software zusammengefügt werden.

HDR-Fotografie und kein Ende HDR-Fotografie und kein Ende HDR-Fotografie und kein Ende HDR-Fotografie und kein Ende HDR-Fotografie und kein Ende
© 2006 – Axel Jacobs

Das Ergebnis sieht dann folgendermaßen aus:

HDR-Fotografie und kein Ende© 2006 – Axel Jacobs

Jetzt könnte man ja davon ausgehen, dass HDR eine ganz großartige Sache ist. Im Prinzip ist sie das auch, wenn da nicht die Hobbyfotografen und ihr HDR-Wahn wären und wenn diese nicht jedes – und damit meine ich JEDES – Bild durch einen HDR-Renderer schießen würden. Problematisch  – zunehmend nervig sogar – an der Sache ist, dass jene Hobbyfotografen möglicherweise die Geschichte mit den unterschiedlich belichteten Einzelbildern vergessen und haben und – leider – dank Photoshop nun am Helligkeitsregler drehen. Freunde, lasst das! Das ist nicht das gleiche!

Auch liegt die Vermutung nahe, dass einige Kollegen, ihre überspitzte Kreativität derart zum Ausdruck bringen wollen, indem sie am Tone-Mappingregler drehen, bis dieser droht abzubrechen, wie das folgende Beispiel zeigt.

HDR-Fotografie und kein Ende

© unbekannt … (Quelle)

Lasst bitte auch das. Das sieht nicht gut aus.

Fazit

Die Kunst ist es, den HDR-Effekt so einzusetzen, dass man ihn nicht sofort erkennt. Auch ist nicht jedes Motiv gleich zwangsweise HDR-geeignet. Wenn HDR eingesetzt werden soll, dann bitte nur in Maßen. Mir bluten die Augen, wenn ich diese überzogenen HDR-Bilder sehe.


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