Mittwoch Mittag verkündete ich auf Instagram, dass ich einkaufen gehe, um Zutaten für die erste weihnachtliche Backsession zu besorgen. Et voilá: Verkündet, versprochen, getan!
Ich stand also vor 2 Tagen in der Küche und habe die ersten Kekse Plätzchen gebacken. Bevor wir jedoch zum Rezept kommen, muss ich euch erst einmal kurz verraten, wie das bei mir jedes Jahr abläuft mit der Backsaison.
Normalerweise fange ich jedes Jahr zum Eingrooven mit den Butterplätzchen an. Aber nicht dieses Mal, ich habe gegen die Tradition verstoßen. Ja, tatsächlich habe ich mich mal gegen die Gewohnheit gestemmt und statt Butterplätzchen landeten als erstes Makronen in der Keksdose. Aber nicht die klassischen weißen Kokos-Makronen. Nein, meine sehen aus wie kleine Kuhfladen, haha
Lasst mich es anders beschreiben und stellt euch dabei diese perfekte Synchronstimme aus der hanuta -oder Duplo– Werbung vor: Mhmmm… Knusprig, knackige Haselnüsse und feinherbe Schokolade – aus besten Zutaten und mit viel Liebe gemacht ♥
Na, klingt das besser?!
Ey, ich schwör, alles kurz zusammen panschen, auf die Oblaten verteilen und in den Ofen schmeißen! Ok, vielleicht nicht schmeißen, das ist wahrhaftig keine gute Idee
Obwohl, wenn ich so an den Kinder-Weihnachtssong denke, na ihr wisst schon:
In der Weihnachtsbäckerei,
gibt es manche Leckerei.
Zwischen Mehl und Milch,
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Schweinerei,
in der Weihnachtsbäckerei,
in der Weihnachtsbäckerei.
*trälleriiiie* *trällerooo*
Oh, ich seh schon, die eine oder andere wird jetzt prostestieren: „Die singt das ganz falsch! Es heißt ‚eine riesengroße Kleckerei‘. Kleckerei maaan, nicht Schweinerei!“ Und ich glaube, ihr habt recht. Ich war der festen Überzeugung, dass es Schweinerei heißt, aber als ich es gerade gegoogelt und geyoutubt habe, heißt es überall Kleckerei.
Ich scheine es mein Leben lang falsch gesungen zu haben. Sowas aber auch
Worauf ich eigentlich hinauswollte: Das Lied handelt eindeutig davon, dass die Küche danach verwüstet aussehen muss, sonst ist das keine Weihnachtsbäckerei, höhö
Die, die mich schon länger begleiten, wissen ja, ich stehe total auf Schokolade, aber weniger auf Vollmilch, dafür bin ich Zartbitter vollkommen erlegen *-* Als Kind konnte man mich damit jagen, aber inzwischen, getreu dem Motto: Alles unter 60 % Kakaoanteil ist keine Schoki für mich
Wie sich Geschmäcker im Alter doch verändern, nicht wahr!? Aber für alle Vollmilch-Schoko-Liebhaber unter euch, ihr könnt selbstverständlich auch zur Vollmilch greifen
Kommen wir nun zum heutigen Back-Rezept
Du brauchst:
(für ca. 20 Makronen)
75 g Zucker
Haselnusskerne
75 g Zartbitterschokolade
Oblaten
1 Ei
1/4 TL Zimt
125 g gemahlene Haselnüsse
evt. 2 EL Kaffeelikör
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- 75 g Schokolade im Wasserbad auf niedriger Stufe schmelzen
- 75 g Zucker und Ei schaumig rühren
- danach die geschmolzene zu der Zucker-Ei-Masse hinzugeben
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- 1/4 TL Zimt und 125 g gemahlene Haselnüsse zu der Schoko-Zucker-Ei-Masse hinzugeben
- wer möchte, fügt noch 2 EL Likör hinzu
- alles zu einer homogenen Masse mischen
- 1/4 TL Zimt und 125 g gemahlene Haselnüsse zu der Schoko-Zucker-Ei-Masse hinzugeben
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- mit einem Löffel kleine Häufchen auf den Oblaten verteilen und zum Schluss noch eine Haselnuss in die Mitte setzen
- bei ca. 160 ° C ca. 20-25 Minuten backen
Naaa, duftet es bei euch auch schon herrlich nach Plätzchen und Vorweihnachtszeit!? *-* Das ist auch einer der Punkte, warum ich die Weihnachtszeit so liebe ♥
Habt ihr schon eure erste Ladung Plätzchen gebacken? Wenn ja, was sind so eure Lieblingsrezepte?
Übrigens, ist mir letztens aufgefallen, dass mein Blog nun seit knapp einem halben Jahr hier in der Bloggerwelt existiert, crazy Shit und so!
Als ich das realisiert habe, war das erste Wort, was mir in den Kopf geschossen kam: „Wow!“ Dann habe ich ein bisschen zurückgeblickt, alles Revue passieren lassen… Mich durch einige ältere Beiträge durchgeklickt und dabei kamen mir Gedanken, wie „Ach, du Kacke. Oh je. Wie konntest du nur.“
Am Anfang hat mal viiiiel öfter gebloggt, gefühlt jeden zweiten Tag, wenn nicht sogar jeden ersten. Zum einen angetrieben von der Anfangsmotivation, zum anderen weil die Seite einfach pupsleer aussah, haha
In den sechs Monaten habe ich einige treue Leserinnen und Leser bekommen, ob still oder laut – ich wollte euch an dieser Stelle einfach mal von ganzem Herzen danken! ♥ Es hat sich im Laufe der Zeit zu einer besonderen Art von Leidenschaft entwickelt – ich möchte es gar nicht mehr missen
Auf diesem Wege habe ich so viele wunderbare und liebevolle Menschen kennen gelernt – der Austausch mit anderen Bloggern und Lesern ist einfach eine fabelhafte Erfahrung. Und obwohl das alles meist nur virtuell ist und bleibt, durch das Teilen dieser Leidenschaft, ist man sich doch näher als man es sich jemals vorstellen konnte :*
So, nun habe ich euch genug zugeschwafelt. Kommt gut ins Wochenende und lasst es euch gut gehen, ihr Lieben! ♥