#Hase oder #Ente und die #Verklärung #Christi!

Hase oder Ente? Einen Gourmetvorschlag meines letzten Chinarestaurantbesuches enthält dieser Impuls nicht. Hase oder Ente? Mir fiel ein Bild mit einer optischen Täuschung ins Auge. Darunter stand die Frage: Was siehst du zuerst? Hase oder Ente oder gar beides sofort erkannt? Je nachdem, wie konzentriert auf das Bild geschaut wird und offen ist für das, was nicht sofort erkannt wird, erblickt man einen Hasenkopf oder einen Entenkopf. Als mir dieses Bild über den Weg lief, mußte ich eine Predigt über die Verklärung des Herrn auf dem Berg vorbereiten. Petrus, Johannes und Jakobus werden von Jesus mit auf den Berg genommen und sehen plötzlich etwas, was ihren Augen zuvor verborgen war. Lukas berichtet, wie sich das Gesicht Jesu veränderte und sein Gewand strahlend weiß leuchtete. Nur eine optische Täuschung oder eine Wirklichkeit, die noch nicht erspäht wurde; ähnlich wie bei einem Bild mit einer optischen Täuschung? Da betrachtet so manch einer so ein Bild und sieht nicht, was es noch enthält. Doch dann gelingt ihm der Blick in die noch nicht erkannte Wirklichkeit.Die drei Apostel sehen eine neue Wirklichkeit, doch halten sie es für wahr? Es kann sehr erheiternd sein, mit mehreren ein Bild mit einer optischen Täuschung zu betrachten. Je nachdem wie die Anwesenden darauf schauen, sehen die einen dies und die anderen das. Vielleicht fällt in dieser Runde der Ausspruch: „Ich sehe nicht, was ihr seht!“ Man sieht es nicht und erst durch den ausgesprochenen Hinweis eines anderen versucht man einen neuen Blick, um das bisher Verborgene im Bild zu erkennen. Ähnlich geht es auch auf dem Berg der Verklärung nach Lukas weiter. Die Apostel sehen Jesus strahlend weiß da stehen und nun wirft eine Wolke erst einen Schatten. Dann geraten sie in die Wolke hinein und geraten in Angst. Wer schon einmal bei dichtem Nebel draußen unterwegs war, kann das nachvollziehen. Denn im dichten Nebel kann man schnell die Orientierung verlieren. Man weiß nicht mehr, wo man ist. In dieser Situation ist es gut, wenn ein gutes Navi den Weg weist. Geht es vielen unserer Zeitgenossen nicht ähnlich? In einer Zeit der Informationsüberflutung und Angebotsüberreizung kann die Lebensorientierung leicht abhanden kommen. Man verrennt sich im Leben und am Ende hat man nicht gelebt, sondern ist gelebt worden. Die Apostel sehen eine neue Wirklichkeit und verlieren die Orientierung in der Wolke. Sie sehen nicht mehr. Aber sie hören eine Stimme aus der Wolke: „Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ (Lk 9, 35). Jesus gibt Orientierung. Er weist den Weg durch das Leben, damit wir leben können. Damit wir leben und nicht gelebt werden; der ewigen Heimat entgegen. Sehen und hören! Hören und sehen! Der Glaube ist auf beides angewiesen. Glauben kommt vom Hören, wird gesagt. Wer glaubt, wird auch eine neue Wirklichkeit sehen. Das Leben bekommt durch den Glauben eine Richtung und das kann man sehen, erfahren. Bei den vielen Angeboten der Welt bekomme ich eine Orientierung für mein Leben und kann sinnvoller aus diesen Angeboten auswählen. Nicht die Angebote beherrschen mich, die Angebote dienen mir.Sehen und hören! Hören und sehen! Das geschieht in jeder Eucharistiefeier. Wir hören das Wort und sehen Jesus Christus im Sakrament der Eucharistie. Verborgen in der Gestalt von Brot; dennoch real gegenwärtig. Das ist mein Leib, sagt Jesus. Die Stimme aus der Wolke lädt ein: Auf ihn sollt ihr hören. Wie oft haben wir die Eucharistie schon empfangen? Doch dann wird uns eine neue Wirklichkeit geschenkt. Wir sehen Jesus. Vielleicht nicht mit unseren leiblichen Augen, aber mit den geistigen Augen. Wir spüren: Jesus ist da. Sein Wort ist wahr. Ähnlich, wie den Aposteln auf dem Berg ein Blick in eine andere Wirklichkeit geschenkt wurde. Hase oder Ente? Beides ist auf dem Bild zusehen. Jesus Christus ist uns in unserem Alltag näher, als wir es manchmal wahrnehmen; wahrhaben wollen. „Auf ihn sollt ihr hören!“ (Lk 9, 35). Damit wir unser Leben mit Orientierung leben und einst seine ganze Herrlichkeit in Fülle in Ewigkeit sehen dürfen. Und nicht nur verborgen in dem Sakrament der Eucharistie.

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