Hartz IV - Tacheles geredet: Der "Balkan" wandert ein nach Germany. Ist das so okay?

Von Gerd Bewersdorff @derallrounder

Natürlich brauchen wir Zuwanderer. Aber - wandern Sie als Deutscher mal in ein x-beliebiges Land weltweit aus. Da müssen Sie entweder Geld mitbringen, einen festen Job in dem jeweiligen Land nachweisen oder Millionär sein, um überhaupt die entsprechenden Entscheidungsträger zwecks Aufenthaltserlaubnis - und so einiges mehr - bestechen zu können. Das geht nicht so ala RTL mit 5.000 Euro. Keine Gelde nix? Da werden Sie ganz schnell in den Hintern getreten - Deutscher go home!
Der Allrounder kennt das aus eigenen Erfahrungen am Beispiel Südamerika. Könnte ich ein Buch drüber schreiben ...

Auf geht`s nach Deutschland! Bekommst Du sofort "Kohle". Bild privat

Die Zahl - speziell von Bulgaren und Rumänen - ist in einem Jahr um 48 Prozent gestiegen - absolut gesehen ist sie aber angeblich immer noch "unscheinbar".
Die Zahl der auf Hartz IV angewiesenen Bulgaren und Rumänen in Deutschland hat nach Erkenntnissen der Bundesagentur für Arbeit (BA) im vergangenen Jahr deutlich zulegt. Im September 2013 hätten mehr als 40 000 Menschen aus den beiden Ländern Arbeitslosengeld II bezogen; das seien 48 Prozent mehr als im Jahr davor, geht aus einem internen BA-Vorstandspapier hervor.  „Die absoluten Zahlen sind aber weiter unscheinbar“, heißt es in dem BA-Dossiers. Die 40 000 Menschen machen einen Anteil von 0,7 Prozent an allen Hartz-IV-Beziehern aus. Neuere Zahlen lägen noch nicht vor. Die werden dann höchstwahrscheinlich nicht in der Statistik geführt, sondern als Existenzgründer?
Aha - unscheinbar? Dann fangen Sie mal an zu rechnen: Viele mit Kind und Kegel. Macht dann bei Hartz IV pauschal, sagen wir, 1000 Euro je Familie. 40 Tausend x 1 Tausend x 12 sind ? Dazu braucht man schon einen Taschenrechner. Wer bezahlt die Zeche? Richtig Sie sich schon mal ein auf - sagen wir in Zukunft 60 Prozent Abzüge vom Lohn.
Eine BA-Sprecherin berichtete am Mittwoch, ein Grund für den Anstieg sei, dass viele der bereits in Deutschland lebenden und auf Hilfe angewiesenen Bulgaren und Rumänen ihre Familien nachgeholt hätten. Nach ihren Angaben bezögen außerdem manche der aus Südosteuropa stammenden Selbstständigen Hartz-IV-Leistungen, die von ihrem freiberuflichen Einkommen nicht leben können. Mit der am Jahresbeginn in Kraft getretenen Arbeitnehmerfreizügigkeit rechnet die Bundesagentur mit 100 000 bis 180 000 Zuwanderern aus den beiden Ländern. Wie stark sich dies auf die Zahl der Hartz-IV-Bezieher auswirken werde, sei noch unklar, betonte die BA. Ob zuwandernde Bulgaren und Rumänen Grundsicherung beantragen können, ist rechtlich umstritten.
Also verstehe ich das jetzt richtig: Deutschland übernimmt ja nicht nur alle Schulden der maroden EU-Länder, sondern kümmert sich jetzt auch um die Armen. Nachtigall - ick hör dir trapsen!
Fazit: Wer hätte das gedacht ? Als treugläubiger Medienkonsument war ich bisher der Meinung, dass aus Osteuropa ausschließlich dringend benötigte Ingenieure, Wissenschaftler und Ärzte ins Land strömen.Die Schlepperbanden werden wohl mächtig mit abkassieren.
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