Happy Health Tuning

Seit 2 Monaten kommt mein Leben in kleinen Schritten zu mir zurück. Fast hätte ich es verloren.
Wegen einer simplen Schmerzspritze beim Orthopäden.
Die Injektionsnadel hat einen gefährlichen Keim in mein Hüftgelenk eingeschleust, verursachte eine schwere Sepsis und es brauchte vier Operationen, bis fabelhafte Ärzte die Bakterien in meiner Blutbahn soweit unter Kontrolle hatten, dass keine Lebensgefahr mehr für mich bestand.
Als ich am 10. November 2017 zum Arzt ging, war ich in körperlicher Topform. Ich kam gerade aus Los Angeles, wo ich wie jeden Herbst einen Monat für meine US-Kunden stationiert war.
Tägliches Fitness-Training, viel Ausdauersport, kaum Alkohol und veganes Superfood…mir ging es selten besser, mein Body war selten fitter und straffer. Die Ärzte sagen, das hat mein Leben gerettet. Mein gesunder Körper wurde in voller Fahrt gestoppt, von einer Sekunde zur anderen wurde aus einer Sportskanone ein Pflegefall, aus einem Workaholic ein Wrack.

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Ich musste 2 Monate unbeweglich auf dem Rücken liegen, die bakterielle Superinfektion hatte die knöchernen Strukturen in meinem Hüftgelenk „zerfressen“, alles war weg, dafür hatten die vier Eingriffe jede Menge innere und äussere Wunden erzeugt, die mich wochenlang vor Schmerz schreien liessen.
Man pumpte literweise Antibiotika und Morphium in meine Venen, die jetzt alle vernarbt sind von den monatelangen Infusionsnadeln, die täglich neu gestochen werden mussten. Ich musste morgens, mittags und abends so viele Pillen einschmeissen, dass mein Magen nach 3 Monaten mit einer chemisch-toxischen Gastritis reagierte, die mich 20 mal am Tag kotzen liess.
Bis Juni musste die Infektion ausheilen und mein Körper beweisen, dass er den Keim auch ohne Antibiotika abwehren kann. Sieben Monate lang Blutkontrollen, Entzüngungswerte messen und beten. Monatelang in Reha-Kliniken. Operation 5 war eine Biopsie, die den Ärzten grünes Licht für Operation 6 gab: ich bekam eine neue Hüfte eingesetzt und bin nun seit 3 Monaten im Besitz eines Implantatspass, weil das Metall bei Security Check am Flughafen wirklich laut piepst.
Ich konnte mir 5 Monate nicht alleine eine Unterhose oder einen Schuh anziehen, ich bekam 8 Monate schweres Morphium verabreicht (inkl. einem 7-wöchigen Entzug), bin 9 Monate auf Krücken gelaufen, überflüssig zu erwähnen, dass ich nicht allzu viel Bewegung hatte.
Die monatelange Liegerei, die Massen an Medikamente und das Krankenhausessen bescherten mir im April 15kg plus auf der Waage (auf die ich mich erst dann zum ersten Mal wieder „stellen“ konnte). Spätestens da wurde mir klar, Krücken hin oder her, ich muss wieder ins Gym, meine Muskeln vor dem weiteren Verfall und meinen Arsch vor weiteren Ausuferungen bewahren.
In den letzten Monaten wurde ich ständig gefragt, wie es sein kann, dass ich trotz alldem so gut aussehe. Und so in Shape bin. Das möchte ich nun hier beantworten.

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Wieso ich so gut aussehe? Weil ich 9 Monate keinen Alkohol trinken durfte zum Beispiel. Und weil Alkoholabstinenz nun mal leider wunderschöne Haut zaubert (siehe Schwangere). Und weil man sehr viel Zeit hat, wenn man allein schon 3 Monate nur bewegungslos in einem Bett liegt, 24 Stunden, selten schlafend und fast verrückt werdend. Da schmiert man dann eben nochmal ein Serum ins Gesicht oder trägt eine Maske auf. Ich bekam - thanks God - jede Menge berufsbedingte Skincare-Genesungsgeschenke ins Krankenhaus geschickt und ich möchte einige als besonders effiziente Favoriten küren:


1. DR.MI heisst die sensationelle Skincare-Brand meiner Dermatologen-Freundin Dr. Miriam Rehbein, die es ab November endlich offiziell zu kaufen gibt und deren diversen Laborproben ich im Krankenhaus schon in meinem Gesicht testen durfte.

2. BIOLOGIQUE RECHERCHE „P50 Lotion“ ist mein everlasting Beauty-Hero, 50 heimliche Inhaltsstoffe haben echte Multitasking-Fähigkeiten und haben meinen Glow in den letzten 10 Jahren schon ziemlich oft gerettet.

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3. Beauty-Docs als Freunde zu haben ist echt cool, die „Royal Fern Phytoactive Hydra Firm Intense Mask“ von DR. TIMM GOLÜKE war quasi vom ersten Tag an mit dabei, sie hat mich in vielen schlaflosen Nächten begleitet

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4. Mein spanischer Skincare-Kunde SEPAI schickte mir sein absolutes Star-Produkt in die Klinik, eine Körperpflege namens „Flawless Body Secret“ und auch wenn ich mich kaum rühren konnte, die Stellen die ich damit erreicht habe, sind heute ziemlich knackig.

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5. VERSO hat ein "Anti Pollution Spray“ das schnell zu meiner täglichen Routine wurde, denn das Desinfektionsspray das jeden Tag literweise auf meinen Körper und meine Besucher gesprüht wurde, eignetet sich fürs Gesicht eher weniger - das antioxidative Beauty-Spray legt sich wie ein schützender Film auf die Haut und wehrt Freie Radikale und andere altmachende Umweltfaktoren ab

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6. Zwei Monate Bettpfanne, da trinkt man zwangsläufig weniger Wasser, weils so gruselig ist. Mit dem APOTCARE "Hyaluronic Pure Serum“ hat man mir das zumindest im Gesicht nicht angesehen.

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Ich wurde in all der Zeit oft mit den Worten begrüsst „ey, man sieht Dir ja gar nicht an wie schrecklich es Dir geht“ - dazu kann ich nur sagen, das hätte mir dann auch endgültig den Rest gegeben! Im April habe ich meine Ernährung wieder streng auf vegan umgestellt und mir jeden Tag mit großem Aufwand meine eigenen Superfood-Smoothies zubereitet. Meine gesamte Ernährung basierte ausschliesslich auf Nahrungsmitteln mit erhöhtem Nährstoffgehalt, Proteinen für die Muskeln, Antioxidantien fürs Immunsystem, antibakteriell wirkende Pflanzenextrakte wie Kurkuma und Grapefruitkernen, Calcium und Vitamin D für die Knochen, Traubenkernextrakt, kolloidales Silber, Propolis…ich hab mir alles reimgeknallt, was mir irgendwie mehr Kraft und Energie verlieh.
Es zählte nur noch eins: meinem Körper helfen, sich selbst helfen zu können.

Ich habe mich zum täglichen Workout gezwungen, auch wenn es das letzte war, worauf ich Lust oder wozu ich Kraft hatte. Aber die Alternative war nichts zu tun und so verlockend das in all dem Leid erscheint: das hat alles noch schlimmer gemacht. Jeder Tag, an dem ich nichts für meine Muskeln und gegen die Schonhaltung unternehme, wirft mich in meiner Mobilität umgehend zurück. Meine Ärzte, Physiotherapeuten und Personaltrainer sagen, es dauert noch viele Monate, bis alles wieder fit ist. Bis der Körper wieder gerade stehen kann, die vielen Toxine aus dem Bindegewebe verschwunden sind, die Narben sich bis in die Tiefe repariert haben. 9 Monate Talfahrt erfordern mindestens 9 Monate wieder zurück an die Spitze. Hätte ich also noch 6 vor mir…Mein Körpergewicht ist mittlerweile wieder wie vorher, mein Shape ist es noch lange nicht. Umso mehr freut mich natürlich die allgemeine falsche Wahrnehmung…Dafür ist zumindest das Gesicht recht frisch, was neben meinen gekürten Beauty-Favoriten vielleicht auch an diesen zwei Celebrity-Secrets liegen könnte, die ich jetzt schon seit ein paar Monaten in meine „Fighting back“-Routine eingebaut habe:


1. Das „Super Elixir“ von Model-Ikone Elle McPherson, Spitzname „the Body“, ist ein nicht allzu leckeres Superfood-Pulver, das ich in meine Smoothies mixe. Wenn das auch nur annähernd in Richtung Elle-Body wirkt, kann’s ja keinesfalls schaden

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2. Ähnlich überirdisch schön ist ja auch Topmodell und Ex-Mrs. Bloom Miranda Kerr, die mit ihrem makellosen Teint für ihr „Noni Glow Skinfood Supplement“ wirbt: „A potent, nutrient dense superfood supplement for your daily beauty and wellness benefits, inside and out.“ - noch Fragen?

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Nach über 10 Monaten geht es mir heute wieder einigermassen ok, es liegt noch ein langer Weg vor mir doch zumindest scheine ich wieder einigermassen gesund und kräftig auszusehen und der allergrößte Glow kommt eh von innen, denn ich bin zur Zeit das glücklichste Mädchen auf der ganzen Welt.

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Wer unserer Beauty Kolumnistin Ala auf Instagram @travala folgt, erfährt von ihren neusten Beauty-Tricks quasi live!


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