Halloren Choc'n'Snack, Milka Nougatcrème & Haselnuss,

Von Worldinchocolate
Wie vor einiger Zeit angekündigt, hier ein kleiner Bericht meines (mittlerweile) vorletzten Schokoeinkaufs:
Halloren Choc'n'Snack Weizenpops:
Eine totale Innovation sind diese Choc'n Snack Weizenpops von Halloren. Es handelt sich hierbei um gepoppten Weizen, umhüllt von Milchschokolade. 
Diese Kombination hat wahrscheinlich noch nie jemand gegessen.
Spaß beiseite, ich musste sofort an Nippon denken, was ich schon seit Ewigkeiten kenne.
Daneben gibt es ja auch noch diverse andere Anbieter (Milka, Argenta, SunRice oder Wawi). Der Markt für Puffreis in Schokolade muss wohl ziemlich groß sein.
Naja, jedenfalls die Form ist nicht ganz so gewöhnlich. Denn die Pops liegen als meist längliche, eher für zwei Bissen geschaffene Cluster (wie man auf Neudeutsch so schön sagt) in der Tüte.
Wie man den Teilen schon ansieht, sind sie mit ziemlich wenig Schokolade ausgestattet.
Die hellen Weizenpops schimmern überall durch die Schokolade hindurch.
Vom Kaugefühl her verdienen sie einen Daumen hoch. Sehr schön knusprig, locker, frisch. Nix zu meckern. Der Eigengeschmack beschränkt sich auf ein wenig Weizen, wobei das den Erwartungen jeden Essers entsprechen dürfte.
Obwohl, leicht mit Honig gesüßt wären sie bestimmt auch sehr lecker.
Also die Pops sind schon mal gut.
Die Schokolade dagegen weniger, wobei "wenig" hier das Stichwort ist. Es bräuchte mal locker die doppelte Menge der leicht wässerigen Schokolade, um mich vom Hocker zu reißen.
Ich denke nicht, dass die Firma Halloren so mit den anderen genannten Anbietern konkurrieren kann, denn die Schokolade ist nun mal der zweite Hauptbestandteil hier und der muss eben auch passen.
6 Punkte.

Inhalt/Preis:
85 Gramm gabs bei Müller für 0,99 Euro.
Zutaten:
Gepuffter Weizen 55% (Weizen 55%, Zucker, Glukosesirup, Honig (1%), Rapsöl, Karamell), Vollmilchschokolade 45% (Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Molkenerzeugnis, Emulgator (Sojalecithin), Vanilleextrakt), Kakao 33% mindestens im Vollmilchschokoladenanteil
Hergestellt in einem Betrieb, der Mandeln, Nüsse, Milch- und Getreideprodukte verarbeitet.
Milka Nougatcrème & Haselnuss:
Da ist man mal ein paar Tage nicht einkaufen gewesen und schwupps, gibt schon wieder ne neue Milkasorte.
Ich muss sagen, dieses Jahr hat sich Milka nicht lumpen lassen und einiges Neues auf den Markt geworfen.
Aber die Konkurrenz schläft nun mal nicht.
Jedenfalls gibts drei neue (logischerweise limitiere) Wintersorten.
Aufgeschlagene Kakaocreme, Mandel und eben Nougatcrème & Haselnuss.
Die beiden anderen Sorten haben mich so gar nicht angesprochen. Zu langweilig. Nougat und Haselnuss (in Form von Stückchen) dagegen verspricht ne gute Kombination zu sein.
Und meine Erwartungen werden sogar noch ein Fitzelchen weit übertroffen.
Das Nougat ist zwar süß wie schon immer bei Milka, aber eben auch ganz weich, und wenn man genau hinschmeckt, kann man sogar Haselnussaroma erkennen. Ist das nicht toll?
Die Haselnussstückchen scheinen karamellisiert zu sein, denn sie knacken so typisch zwischen den Zähnen, wie das eben nur karamellisierte Nüsse tun. Aber auf der Verpackung steht davon nix.
Dann muss ich es mir wohl eingebildet haben.
Lange Rede, kurzer Sinn: So richtig außergewöhnlich ist diese Sorte nicht, vor allem hätte sie ein paar mehr Haselnüsse vertragen können, aber wer grundsätzlich Haselnüsse, Nougat und Milkaschokolade mag, wird hier definitiv gut bedient.
7,2 Punkte.

Inhalt/Preis:
100 Gramm kosteten bei Müller 0,79 Euro.
Zutaten:
Zucker, pflanzliches Fett, Kakaomasse, Kakaobutter, Magermilchpulver, Süßmolkenpulver, Haselnussmasse (5%), Butterreinfett, Haselnussstückchen (2,5%), Emulgator (Sojalecithin), Aromen.
Kann Spuren von Weizen und anderen Nüssen enthalten.
Eilles Weiße Schokolade mit Waldmeister:
Ich wollte endlich mal eine Schokolade mit Waldmeister probieren. Auch wenn die Kombination etwas seltsam klingt (und zugegeben auch aussieht).
Deswegen habe ich mir eine kleine Kostprobe (die ein gefühltes halbes Vermögen gekostet hat) von Eilles mitgenommen.
Und mich bei der anschließenden Verkostung ein wenig geärgert. Denn sie schmeckt erst mal nur nach weißer Schokolade von nicht besonders hochwertiger Qualität. Ziemlich süß ist sie. Ein unangenehmer, "billiger" Milchpulvergeschmack schwingt nach.
Den Waldmeister muss man anschließend echt suchen. Nur, wenn man ein Stück verkehrt herum isst, also mit der grünen Seite nach unten, kann man etwas anderes als Schoki schmecken. (Jedenfalls war es bei mir so.) Und das ist, Achtung!!!: leicht säuerlich. Mehr nicht.
Eine Punktevergabe verkneife ich mir an dieser Stelle.

Inhalt/Preis:
1,21 Euro habe ich für sehr wenig Schokolade bezahlt. Einen Kassenzettel mit der Mengenangabe gabs leider auch nicht.
Zutaten:
Nicht angegeben.
Michael Dillinger Chocolinos Lemon: 
In einem kleinen Schokoladenladen habe ich dieses hübsch gemusterte Tütchen vom von mir bis dato unbekannten Chocolatier Michael Dillinger gefunden.
Es muss sich um eine kleine Manufaktur handeln, denn alles wirkt sehr liebevoll gestaltet. Selbst das Haltbarkeitsdatum sowie die Geschmacksrichtung Lemon wurden mit Handschrift auf der Tüte vermerkt. Ich mag handgefertigte Dinge.
9 weiße, eher flache Pralinen mit pinken Zuckerstreuseln sind in der Tüte drin.
Geschmacklich pendeln sie sich zwischen süß und super sahnig, mit einem Hauch Zitronenaroma ein.
Dazu ist die Konsistenz komplett weich.
Ein bisschen Liebe kann ich auch herausschmecken.
Zwar knistern die Zuckerstreuselchen schön im Mund vor sich her und geben dem ganzen einen kleinen Kick, aber von den Pralinen an sich hatte ich etwas mehr Schwung erwartet. Lecker sind sie, aber der Feinschliff fehlt meiner Meinung nach noch.
7,8 Punkte.

Inhalt/Preis:
Ganze 4,60 Euro hat die 75 Gramm leichte Tüte gekostet.
Zutaten:
Zucker, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Milchpulver, natürliche Vanille, Emulgator: Sojalecithin.
Kann Spuren von Gluten, Nüssen, Erdnüssen enthalten.