Grüner Aberglaube an den "zufälligen Geburtsort" als Ausgangsposition für Einwanderungspolitik

Bei der Gelegenheit möchte ich noch einen anderen populären Irrtum der politischen Korrektheit aufklären.
In der Einwanderungsdebatte wird von linksgrüner Seite die Forderung erhoben, Einwanderung müsse grundsätzlich freigegeben werden. Jeder müsse dorthin gehen können, wo es ihm gefällt. Doch bereits hier messen Grüne mit zweierlei Maß.
Kreuzbergs Grüne Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann zum Beispiel bevorzugt Gesetzlose, die sich auf öffentlichen Plätzen rechtswidrig niederlassen und von dort Forderungen erheben. Einwanderer, die kommen um hier als Touristen Geld auszugeben mag sie nicht. Sie hat gerade einen Erlass zur Begrenzung von Hotels verabschiedet, weil sich ihre Alt68er Klientel von Touristen bedroht fühlt (Zitat in der RBB Abendschau: "Die hinterlassen hier oft Scherben." sagte ein Mann, der offensichtlich früher mit Scherben, Steinen und Ton sicher kein Problem gehabt hat. Aber ok, man wird älter...)
Herrmann mag auch keine ausländischen Investoren, die Hundeklos in Wohnungen umwandeln wollen oder Arbeitsplätze schaffen. Denen erteilt man z. B. am Gleisdreieck Baugenehmigungen mit Auflagen. Und wenn die Auflagen -als Vorleistung seitens Investor- geschaffen sind, entzieht Herrmann die Baugenehmigung man eben wieder. So geschehen mit der Baumarktkette Hellweg.
Wie soll man diese Haltung nennen? Selektiv rassistisch? Nein, ich nenne es uneingeschränkt rassistisch. Denn auch die "Refugees" am Oranienplatz oder am Brandenburger Tor interessieren die Grünen Funktionäre nicht ernsthaft. Sie missbrauchten sie nur für Wahlkampfzwecke. Als nach der Bundestagswahl die Situation am Oranienplatz -übrigens am anderen Ende der Dresdener Straße gelegen, in der Hans-Christian Ströbele sein Büro hat- prekär wurde, lud Monika Herrmann das Problem flugs beim Innensenator ab. Der müsse sich um die Einwanderer kümmern, es werde schließlich bald Winter.
Soweit der Blick nur in die jüngste Vergangenheit.
Zeitloser, aber ebenso falsch, ist das grundlegende Argument, mit dem die Einwanderung von Wohlstandsflüchtlingen gerechtfertigt werden soll: Es sei ja schließlich Zufall, in welchem Land man geboren werde. Ha, Du hattest mit Deutschland Glück (ach, auf einmal ist dies ein schönes Land...?) aber er hatte mit dem Libanon Pech. Es hätte auch umgekehrt kommen können, nicht wahr?
Wer so spricht, denkt wohl auch so. Also das eher naive Bild im Kopf, wenn ein Baby im Bauch seiner Mutter heranreife, komme irgendwann der Moment, in dem der Körper mit einem Bewusstsein versehen werde. Etwa die Beratung am Bandende einer Produktion, oder wenn wir uns ein neues Betriebssystem auf den Rechner laden. Warum fällt niemandem auf, wie antiaufklärerisch diese Vorstellung ist? Gibt es im Himmel eine Wartebank von Bewusstseinen, die auf die Verteilung auf Föten wartet?
Nein. Jeder Mensch ist das Kind seiner biologischen Eltern. Alles reift aus der befruchteten Zelle heran. Auch das Gehirn mit seinen Windungen, in denen später das Bewusstsein erwacht. Da wird nichts von außen zugetan. Ich bin das Kind meiner Eltern. Ich habe im Himmel kein Los gezogen, das ebenso gut auf Libanon oder auf Hund, Katze, Maus hätte lauten können.
Das ist Aberglaube, aber auch Grundlage grünroter Einwanderungspolitik.
Noch einen Schritt weiter: Ich bin nicht nur das Kind meiner Eltern, ich werde auch in ihr Land geboren. Mithin tragen sie Mitverantwortung für den Wohlstand, in den ich geboren werde. Wohlstand ist erst in zweiter Linie zu verteilen und in erster Linie zu erarbeiten. Daraus resultiert mein Vorrecht in diesem Land auch zu wohnen.

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