Gründung des Energieinstituts auf den Balearen soll Energiewende unterstützen

Die Regierung der Balearen hat das Balearische Energieinstitut (IBE) gegründet, das bei der schrittweisen Umsetzung der spanischen Klima- und Ausbauziele bis zunächst 2030 und später bis 2050 unterstützen soll.

Zu den Aufgaben des IBE gehören infolgedessen die Förderung und Durchführung von Massnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, Energieeinsparung sowie erneuerbare Energien und die Kommerzialisierung von Energie gemäss den geltenden Vorschriften.

Gründung Energieinstituts Balearen soll Energiewende unterstützen

Desweiteren gehören die Erstellung von Studien und Analysen im Bereich Klimawandel und Energiewende sowie Massnahmen zur Förderung öffentlicher Energieinitiativen in allen institutionellen Bereichen zu den IBE-Aufgaben. Die Gründung des Instituts erfolgte auf Grundlage des Gesetzes 10/2019 vom Februar dieses Jahres, das neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien, die Verringerung von Treibhausgasemission sowie die Verbesserung der Energieeffizienz vorsieht und zudem notwendige Instrumente schafft, um diese Vorhaben umzusetzen.

Spanien bekräftigt Erneuerbare-Energien-Agenda

Spaniens Regierung ist bestrebt, den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzubringen. Im Rahmen des nationalen Energie- und Klimaplans wurde dazu die Ausweitung der Erneuerbare-Energien-Kapazitäten um 120 GW bis 2030 festgelegt. Mit der Erweiterung verfolgt das Land die langfristige Strategie der Europäischen Union zur 100-%-igen Umstellung auf klimaneutrale Energiequellen bis 2050.

Vorgeschlagene technikspezifische Kapazitätsziele der Regierung sehen vor allem die Förderung von Solar- und Windenergie vor: rund 50 GW Windenergie sowie ca. 37 GW Solarenergie sollen bis 2030 installiert werden. Bereits 2018 legte der spanische Solarmarkt um 94 % zu (siehe ee-news.ch vom 7.3.2019 >>). Ergänzend zum Ausbau der erneuerbaren Energien zielt der Plan auf eine Verringerung der Treibhausgasemission um 21 % ab, verglichen zum Niveau von 1990. Geplant sind zudem die Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf 74 % und eine Verbesserung der Energieeffizienz um 40 %.

Hohe Sonneneinstrahlung macht Investitionen rentabel

Das Potenzial für Solarenergie ist in Hinblick auf die Sonneneinstrahlung von rund 1.582 kWh/m² gross, so dass sich Investitionen schnell als rentabel erweisen. Die neuen Ziele der Regierung sowie vereinfachte Verfahren für die Registrierung neuer Stromgeneratoren fördern die Attraktivität des Zielmarktes. Neben der Solarenergie birgt der Windenergiesektor grosse Absatzchancen für Unternehmen und Technologieanbieter.

Quelle: Deutsche Exportinitiative Erneuerbare Energien (EEE)

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