Grundstücksverkauf gescheitert – keine steuerliche Absetzbarkeit der Kosten

Scheitert die Veräußerung eines Grundstücks (im Urteilsfall mit Mietobjekt bebaut), sind die Aufwendungen dafür weder bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG) noch bei privaten Veräußerungsgeschäften abziehbar. Nicht nur das Finanzgericht verweigerte die Ansetzung von Notar- und Gerichtskosten sowie Bewirtungsaufwendungen, auch der BFH lehnte den Werbungskostenabzug ab (Az.: IX R 8/12).

Begründet wurde dies damit, dass die Aufwendungen ausschließlich in dem zivilrechtlichen Rechtsverhältnis zwischen Verkäufer und Käufer begründet lagen, also kein Zusammenhang mit dem Mietobjekt und damit mit der Einkommensart “Vermietung” herzustellen war.  Auch als Werbungskosten im Rahmen eines privaten Veräußerungsgeschäfts waren die Aufwendungen nicht absetzbar, weil es nicht zu einem Veräußerungsgeschäft gekommen war und damit der Steuertatbestand nicht verwirklicht wurde. Eine Einkünfteerzielungsabsicht ist demnach nicht ausreichend, um Aufwendungen für ein Rechtsgeschäft als steuerlich abzugsfähig zu bewerten.


wallpaper-1019588
Spruchverfahren zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der INTERSEROH SE (jetzt: ALBA SE): LG Köln hebt Ausgleich auf EUR 4,91 brutto an (+ 24,62 %)
wallpaper-1019588
Berufung finden: wie Du deinen Sinn im Leben findest
wallpaper-1019588
[Rezension] Tom & Malou #2 - Liebe Backstage
wallpaper-1019588
Am 12. Juli wird gestreikt
wallpaper-1019588
Zen, wenn man kein Zazen macht: Die Lehren Sekkei Harada Roshis
wallpaper-1019588
Der SAM, die Kopfhörer und die Tastatur
wallpaper-1019588
Adventskalender 2018: Türchen Nummer 16
wallpaper-1019588
Bundeshaushalt 2019 ohne Haushaltsposten Migration und Asyl. Gibt es das zum absoluten Nulltarif?