Gründonnerstag

Schnee.

Whats App beschäftigt mich bereits seit einer Stunde. Es scheint ein außergewöhnlich soziales Ostern zu werden mit Konzerten, öffentlichen Ballettproben und Besuch.

Karla freut sich über all das neu zu Lernde in den Proben. Sie experimentiert unaufhörlich mit verschiedensten Gesangstechniken. Da vermischt sich die Marseillaise mit Evita und Frühlingsliedern. „Karla! Ich versteh mein eigenes Wort nicht am Telefon. Sei doch bitte etwas leiser!“

Ich versteh auch mein eigenes Wort nicht“, gibt sie zurück und beginnt Memory zu singen.

Anna packt die Sachen für Portugal. Das Kind ist nur noch auf Achse.

Nachts aufgewacht und über einen unterirdischen Fluss gelesen, der von einer Schleuse in Schach gehalten wurde. Leider war die Feinjustierung außer Betrieb.

Die Schleusenwärter hatten schwer zu tun, wenn der reissende Fluss die Dämme brach.

Lied des Tages: Dass ich eine Schneeflocke wär

Obwohl es mir immer wieder Lachtränen in die Augen treibt, wenn man sich selbst als übergewichtige Schneeflocke imaginiert. Jaques Brel Lied:  la lumiere jaillira wurde mal mit: vom Mondlicht plattgewalzt übersetzt. In diesem Sinne sollte es vielleicht besser nicht schneien.