Große Welle für die Gegengerade

Große Welle für die Gegengerade

Mit dem Namen Interpol verband man bisher ja ausschließlich die supereffiziente Weltkripo (auch wenn Fantomas noch immer frei herumläuft) und die an dieser Stelle öfters goutierten New Yorker Stylerocker um Paule Banks. Dass nun auch noch ein Gestaltungsbüro unter gleicher Firmierung auf sich aufmerksam macht, liegt an dessen recht unkonventionellem Entwurf für die Gegengerade des Millerntorstadions im ach so fernen HH. Mut zum Style kann man auch dieser Vision nicht absprechen, die den Rasen regelrecht zu überrollen scheint und gegen den sich Studie Nummer 1 wie ein biederes Fertigteilhaus mit Klinkerfassade ausnimmt. Wie die Entscheidung, die natürlich in erster Linie von technischer Machbarbeit und Finanzbedarf abhängt, Ende September ausfällt ist noch offen – den Diskurs zum Thema befeuert der Verein ausdrücklich: Mail an [email protected].