Gregor Gysi: Talkshow-Clown mit Gott-Syndrom

Dr. Gregor Gysi, in der DDR als Anwalt von allen Staatsorganen mindestens wohlgelitten, Inkarnation des Wendehalses als es galt, die SED in eine staatstragende BRD-Partei umzuwidmen, Dauergast in TV-Talkshows, gerne mit Wirtschaftsbossen...
...besitzt die Unverfrorenheit, die Vorsitzende der eigenen Partei zu maßregeln, weil sie heute im Rahmen der alljährlichen Rosa-Luxemburg-Konferenz der linken Zeitung "Junge Welt" an einer Diskussion mit Linken von der Vorsitzenden der DKP, einer Deutsche Bahn-Betriebsratsvorsitzenden von Ver.di bis hin zur ehemaligen RAF-Prominenten Inge Vieth zum Thema "Wo bitte geht's zum Kommunismus?" teilnimmt: "Man kann mit vielen Leuten diskutieren. Dennoch wäre ich in diesem Fall vorsichtiger gewesen", sagte Gysi, und jede Postille veröffentlichte es, weil der Herr Dr. Gysi ja der einzige richtig Nette bei den LINKEN und außerdem immer so lustig ist.
Und weil Gesine Lötzsch es gewagt hatte, das Wort "Kommunismus" in den Mund zu nehmen, maßt sich Gysi, ganz "Demokratischer Zentralist" und Meinungsführer des rechten Flügels der LINKEN, dieses Urteil an: "Weder in unserer politischen Praxis noch in unserem Programm wird der Begriff des Kommunismus auftauchen." Am Charakter der Partei habe sich nichts geändert. "Wir sind keine kommunistische Partei und werden auch keine sein."
Woher weiß Herr Dr. Gysi das? Da soll es doch einen Parteitag geben, der über das Programm der LINKEN entscheidet. Oder ist in dieser Partei die von der SED postulierte und von Marx stammende "Diktatur des Proletariats" durch das "Gottsyndrom des Gregor G." ersetzt?
Vielleicht ist es aber auch viel einfacher: Vielleicht überschätzt der Talkshow-Clown seine eigene Bedeutung so gnadenlos, dass ihm jeder Realitätssinn abhanden gekommen ist...

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