Göttlich verdammt - Josephine Angelini

Göttlich verdammt - Josephine AngeliniAutor: Josephine Angelini
Titel: Göttlich verdammt
Englischer Originaltitel: Starcrossed
Erscheinungsjahr: 2011
Verlag: Dressler
Seitenzahl: 494
Reihe: 1/3

Erster Satz: Aber wenn du mir jetzt ein Auto kaufst, gehört es dir, wenn ich in zwei Jahren aufs College gehe.
Inhalt: 
Helen Hamilton lebt mit ihrem Vater auf der kleinen Insel Nantucket. Als die Familie Delos auf die Insel zieht, geht nicht nur der Wunsch von Helens bester Freundin Claire nach ein bisschen mehr Spannung und Abwechslung in Erfüllung. Auch Helens Welt wird schlagartig auf den Kopf gedreht. Als sie den gut aussehenden Lucas Delos zum ersten Mal sieht, hat sie nur noch den Wunsch in zu töten. Doch dann retten sich die beiden das Leben und das anfängliche Unbehagen scheint plötzlich ausgelöscht. Doch verlieben dürfen sie sich auch nicht ineinander, denn das würde einen Krieg auslösen, der die ganze Menschheit zerstört.
Meine Meinung:
Göttlich verdammt war eines der Bücher, die ich nach den ersten fünfzig Seiten am liebsten zugeklappt und nie wieder angefasst hätte. Was mich dann doch zum Weiterlesen gebracht hat, waren die vielen guten Bewertungen und Rezensionen, sodass ich mir dachte: Irgendwas muss an dem Buch ja dran sein, wenn alle es so toll finden. Der grenzenlosen Begeisterung kann ich mich immer noch nicht anschließen, aber ab der Mitte hat es mir auf jeden Fall deutlich besser gefallen.
Das liegt vor allem an der Protagonistin Helen, die mir zu Beginn des Buches furchtbar auf die Nerven ging. Sie ist so schüchtern und unsicher, was mich in diesem Ausmaß richtig geärgert hat. Die Hauptfigur, die ihre wahre Wirkung auf andere und ihre außergewöhnliche Schönheit nicht erkennt und sich lieber in sich selbst zurückzieht und keine Freundschaften aufbauen kann, scheint in vielen Jugendbüchern ja schon Standard geworden zu sein. Das macht an sich ja nichts, aber hier wirkte es auf mich zunächst völlig überzogen. Dazu muss man jedoch sagen, dass es dazu im Laufe des Buches eine Erklärung gibt, die ich jedoch zu Anfang nicht erahnen konnte, sodass Helen schnell zu einer der unsympathischsten Protagonistinnen ever aufstieg.
So wird man zu Beginn der Geschichte zusammen mit Helen einfach ins kalte Wasser geworfen. Helen besitzt übernatürliche Kräfte, sie ist zum Beispiel unglaublich stark und weiß, dass sie sich in gewisser Hinsicht von ihren Klassenkameraden unterscheidet. Doch anscheinend hat sie dies nie richtig hinterfragt, was mich doch auch sehr gewundert hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sowas, ebenso wie die Rätsel um ihre Mutter, einfach so hinnimmt.
Doch dann taucht die Familie Delos auf der Insel auf, um die sich bei den restlichen Bewohnern schon die wildesten Gerüchte ranken. Während alle die "Neuen" mit viel Freunde und Neugier empfangen , spürt Helen sofort eine tiefgreifenden Abneigung, welche von den drei Frauen, die ihr immer wieder Rachegelüste zuflüstern, noch verstärkt wird. Ebenso wie Helen wird der Leser zunächst völlig im Unwissenden gelassen, was es damit und den Albträumen, die Helen plötzlich heimsuchen, auf sich hat. Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und endlich kommt Spannung auf.
Von da an folgt ein Ereignis dem nächsten und ich habe das Buch gerne weitergelesen. Das liegt daran, dass mir die Mitglieder der Familie Delos sympathisch waren und das auch Helen im Laufe des Buches eine große Veränderung durchmacht und ihr verunsichertes Verhalten immer mehr ablegt. Die Stor enthält viele Wendungen und Überraschungen. Es kommen immer neue Fragen auf, weshalb es nicht langweilig wird. Die Anlehnung an die griechische Mythologie sind mal etwas anderes, neues und haben mir sehr gut gefallen. Josephine Angelini scheinen die Ideen in der Hinsicht nicht so schnell auszugehen.
Jeder Charakter in diesem Buch scheint sein eigenes Ziel zu verfolgen und ich bin sehr gespannt, wie sich das in den Folgebüchern entwickelt und wer am Ende die Oberhand behält.
Fazit:
Göttlich verdammt ist ein guter Jugendroman, bei dem ich jedoch einige Seiten brauchte, um einen Zugang zu finden. (Mir sind auch viele Parallelen zu Twilight aufgefallen, was ich nur ganz kurz am Rande erwähnen möchte. Ob das positiv ist oder nicht, sei jedem selbst überlassen) Ansonsten punktet das Buch jedoch durch viele neue Ideen und eine spannende Story. Letztendlich vergebe ich drei von fünf Herzen und hoffe darauf, dass die Folgebände mich mehr begeistern können.
♥♥♥♥♥ 

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