Gott kommt zu Besuch!!! Spinnt der jetzt, der Werner?


Gott kommt zu Besuch!!! Spinnt der jetzt, der Werner?

Wintertraum
Quelle: Helmut Mühlbacher


Ihr Lieben,
heute, am 2.Advent, möchte ich Euch eine russische Legende zu lesen geben, nacherzählt von Alexander Rykow:

"Gott kommt zu Besuch"
„An diesem Morgen war Nikolaj, der Schuster, schon sehr früh aufgestanden, hatte seine kleine Werkstatt aufgeräumt, den wärmenden Ofen angezündet und den Tisch wie zu einem Festmahl gedeckt.
Heute wollte er nicht arbeiten.
Heute erwartete er einen Gast.

 
Den höchsten Gast, den Ihr Euch nur denken könnt. Er erwartete Gott selber. Denn in der vorigen Nacht hatte Gott ihn im Traum wissen lassen:
Morgen werde ich zu Dir zu Gast kommen.

Nun saß Nikolaj also in seiner warmen Stube am Tisch und wartete und sein Herz war voller Freude. Da hörte er draußen Schritte, und schon klopfte es an der Tür.
"Da ist er", dachte Nikolaj, sprang auf und riss die Tür auf. Aber es war nur der Briefträger, der von der Kälte ganz rot und blau gefrorene Finger hatte und sehnsüchtig nach dem heißen Tee auf dem Ofen schielte. Nikolaj ließ ihn herein, bewirtete ihn mit einer Tasse Tee und einigen Keksen und ließ ihn sich aufwärmen. "Danke", sagte der Briefträger, "das hat gut getan." Und er stapfte wieder in die Kälte hinaus.

Sobald er das Haus verlassen hatte, räumte Nikolaj schnell die Tassen ab und stellte saubere auf den Tisch. Dann setzte er sich ans Fenster, um seinem Gast entgegenzusehen. Er würde sicher bald kommen.
 
Es wurde Mittag, aber von Gott war nichts zu sehen. Plötzlich erblickte er einen kleinen Jungen und als er genauer hinsah, bemerkte er, dass dem kleinen Jungen die Tränen über die Wangen liefen. Nikolaj rief ihn zu sich und erfuhr, dass er seine Mutter im Einkaufsgewühl der Stadt verloren hatte und nun nicht mehr nach Hause finden konnte.
Nikolaj legte einen Zettel auf den Tisch, auf den er schrieb: Bitte, warte auf mich. Ich bin gleich zurück! Er ließ seine Tür unverschlossen, nahm den Jungen an seine Hand und brachte ihn nach Hause.
Aber der Weg war weiter gewesen, als er gedacht hatte, und so kam er erst heim, als es schon dunkelte. Er erschrak fast, als er sah, dass jemand in seinem Zimmer am Fenster stand. Aber dann tat sein Herz einen Sprung vor Freude. Nun war Gott doch zu ihm gekommen.
Im nächsten Augenblick erkannte er die Frau, die oben bei ihm im gleichen Hause wohnte. Sie sah müde und traurig aus. Und er erfuhr, dass sie drei Nächte lang nicht mehr geschlafen hatte, weil ihr kleiner Sohn Pjotr so krank war, dass sie sich keinen Rat mehr wusste. Er lag so still da, und das Fieber stieg, und er erkannte seine Mutter nicht mehr. Die Frau tat Nikolaj leid. Sie war ganz allein mit dem Jungen, seit ihr Mann verunglückt war.
Und so ging er mit ihr. Gemeinsam wickelten sie Pjotr in feuchte Tücher. Nikolaj saß am Bett des kranken Kindes, während die Frau ein wenig ruhte. Als er endlich wieder in seine Stube zurückkehrte, war es weit nach Mitternacht. Müde und über alle Maßen enttäuscht legte sich Nikolaj schlafen. Der Tag war vorüber. Gott war nicht gekommen.
Plötzlich hörte er eine Stimme. Es war Gottes Stimme. "Danke", sagte die Stimme, "danke, dass ich mich bei Dir aufwärmen durfte - danke, dass Du mir den Weg nach Hause gezeigt hast - danke für Deinen Trost und Deine Hilfe - ich danke Dir, Nikolaj, dass ich heute Dein Gast sein durfte."

Gott kommt zu Besuch!!! Spinnt der jetzt, der Werner?

Quelle: Margit Marianne

Ihr Lieben,
 
so lange es die Menschen gibt, ringen die Menschen um die Antwort auf die Frage:
Gibt es einen Gott?

Auch wenn ich persönlich ganz fest an Gott glaube, so kann ich seine Existenz doch nicht beweisen und das möchte ich auch gar nicht. 
Ich selbst glaube an Gott, weil ich mich bei ihm geborgen fühle und weil ich zutiefst überzeugt bin, dass sein Weg zum Frieden der einzig Erfolg versprechende ist, wenn er uns dazu auffordert: Um Vergebung zu bitten, uns zu versöhnen, unsere Feinde zu lieben.

Gott kommt zu Besuch!!! Spinnt der jetzt, der Werner?

Quelle: Astrid Müller


Deshalb mag ich auch unsere heutige russische Legende so sehr.
Die meisten Menschen, die an Gott glauben, sind traurig, ihm nicht persönlich von Angesicht zu Angesicht in ihrem Leben begegnen zu können. 

Dabei übersehen diese Menschen, dass es möglich ist, Gott zu begegnen und zwar in jedem einzelnen Menschen, der uns im Alltag begegnet.
Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit sehnen sich so viel Menschen nach einem guten Wort von uns, nach einer hilfreichen Hand, die sie unterstützt, nach einer Ermutigung, nach einer Einladung zu einer Tasse Tee, zu einem Stück Weihnachtsstollen oder einigen Keksen.
Ein gutes Wort kann viel Licht in das Leben eines Menschen hineintragen, kann Licht in seine Dunkelheit bringen, kann ihn trösten, kann ihm helfen, tapfer seinen Weg weitergehen zu können.Gott kommt zu Besuch!!! Spinnt der jetzt, der Werner?
Wenn es das Wetter zulässt, werde ich in diesem Jahr mit etlichen Tüten mit Weihnachtsgebäck und Schokolade zu dem nahegelegenen Autohof an der Autobahn A1 radeln und dort den Fernfahrern, die fern ihrer Heimat und ihrer Familie den Heiligen Abend verbringen müssen, eine kleine Weihnachtsfreude bereiten.
Zum Nikolaus habe ich acht kleineren Kindern in unserer Straße eine große Freude bereitet, indem ich Ihnen eine bunte Nikolaustüte vor die Tür gestellt habe. Die Eltern wussten Bescheid und die Kinder haben sich riesig gefreut.
Ich erzähle Euch das nur, um Euch zu zeigen, dass es so viele schöne Möglichkeiten gibt, Gott zu begegnen. Jeder Mensch, dem wir begegnen, ist unser Bruder oder unsere Schwester und so sollten wir sie auch behandeln.
Ihr Lieben,
lasst uns ein helles Licht hineintragen in diese vorweihnachtliche Welt.
Lasst uns aus vollem Herzen Liebe verschenken, denn die Liebe ist das, wonach sich alle Menschen sehnen.

 
Lasst uns reichlich Hoffnung und Zuversicht in die Herzen der Menschen einpflanzen, denn das gibt ihnen die Kraft, ihr Leben leichter zu bewältigen.
 
Lasst uns das lodernde Feuer der Freude in dieser Welt entzünden, denn ein strahlendes Lächeln und ein mitreißendes Lachen können in den Menschen Glücksgefühle auslösen.
 
Lasst uns die Menschen ermutigen, damit sie ihren eigenen guten Wert, ihre wunderbaren Begabungen und herrlichen Talente erkennen und sich etwas zutrauen.
Lasst uns den Menschen Zeit schenken. Gerade unsere Lieben, unsere Partnerin/unser Partner, unsere Kinder und Enkelkinder, unsere Freunde und Bekannten und noch viele weitere Menschen, denen wir begegnen, freuen sich, wenn ihnen jemand Zeit schenkt, ihnen zuhört, einfach für sie da ist.

Gott kommt zu Besuch!!! Spinnt der jetzt, der Werner?

Momodenkmal in Hannover
Quelle: www.hannover.de


Ich wünsche Euch einen wunderbaren, ruhigen, fröhlichen, beschaulichen, nachdenklichen und gemütlichen 2.Advent
Euer fröhlicher Werner

Gott kommt zu Besuch!!! Spinnt der jetzt, der Werner?

Quelle: Karin Heringshausen



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