Goodbye Deponia im Test – Großartiges Ende einer wundervollen Geschichte

Zum dritten mal schlüpfen wir in die Rolle unseres Helden Rufus. Wie auch in den ersten beiden Teilen, dürfen wir wieder lustige Rätsel und knifflige Aufgaben lösen, die uns im ersten Moment oft wie eine scheinbar unlösbare Aufgabe vorkommen.

Doch wenn wir ein wenig um die Ecke denken und den eigenen Humor des Spiels verstehen, sind auch diese schnell gelöst. Für Freunde von Rufus, Goal und Co. ist “Goodbye Deponia” ein absolut gelungenes Paket von Humor, Denksport, einer tollen Story und wundervollen Settings.

Das hat uns gefallen:

Viel Witz.

Goodbye Deponia punktet mit einem riesigen Repertoire an Witzen, Wortspielen und einer sehr angenehmen Art die Charaktere im Spiel auf die Schippe zu nehmen. Besonders Rufus kommt dabei nicht immer glimpflich weg. Meistens ist er es selber, der sich in die Pfanne haut. Der Humor ist wie gewohnt sehr eigen und es weiß bestimmt nicht jeder damit umzugehen, doch wenn man schwarzem Humor eine Chance lässt, dann ist Goodbye Deponia sehr amüsant.

Packende Story.

Trotz der vielen Witze und den lustigen Dialogen, verliert das Spiel nicht an einer guten Story. Diese spitzt sich gegen Ende mehr und mehr zu und ist spannend von der ersten Minute an. Die Erfahrungen der einzelnen Charaktere, denen man auf seinem Weg begegnet, fließen spielerisch in das Geschehen ein und tragen in einem angenehmen Maße zur Intensivität der Geschichte bei. Alles was man über Deponia, Elysium, Rufus, Goal, Cletus und den Rest unserer Freunde erfährt, ist wahnsinnig spannend, schön erzählt und absolut raffiniert integriert.

Schöne, abwechselnde Settings.

Auf unserer Reise quer durch Deponia, finden wir uns an vielen verschiedenen Schauplätzen wieder. Und jeder einzelne davon sieht wunderbar aus! Sei es eine Kanalisation, ein Klon-Labor auf einer Müllhalde, ein Organon Stützpunkt oder ein schäbiges und merkwürdig zwielichtiges Motel. Mit vielen Details und schön gezeichneten Räumen, macht es großen Spaß die Welt um Rufus herum zu erkunden. Und die Erkundung lohnt sich, da man überall versteckte Schnabeltier Eier finden kann, die man sich später in den Extras anschauen kann.

Das Tutorial!

Schon als das Spiel begann, also im Tutorial, hatten wir sehr viel Spaß daran Rufus zu helfen sich durch das Tutorial Level zu mogeln. Viel bleibt dazu nicht zu sagen. Schaut es euch einfach selber an ;)

Akustische Untermalung.

Auch die Sounds im Spiel, sei es nun die Synchronisation, die mit unserem Kollegen Gronkh und mit Smudo von den Fantastischen 4 mehr oder weniger prominente Unterstützung bekam, oder die Musikalischen Elemente sind phänomenal. Besonders die Zwischensequenzen, die von einem Gitarre spielendem Poki untermalt werden, sind schön anzuhören. So sind auch die Dialoge zwischen Rufus und seinen Freunden mehr als gelungen.

Steuerelemente.

Die Steuerung ist sehr simpel gehalten, wie es sich für ein Point & Click Adventure gehört. Lediglich 2 Maustasten das Mausrad und die Leertaste sind benötigt, um den Rätseln auf den Grund zu gehen. Schnell verstanden und umsetzbar, auch für Neulinge :)

Das hat uns nicht gefallen:

Die ähm…., die….. was?!

Goodbye Deponia ist ein rundum gelungenes Spiel. Es hat uns in allen Punkten voll überzeugt und wir haben nichts zu nörgeln. Lediglich die Playtime haben wir zu bemängeln, die unserer Meinung nach noch 300 Stunden länger hätte sein können.

Fazit:

Wie oben schon erwähnt, ist Goodbye Deponia ein rundum gelungenes Point & Click Adventure, welches auf voller Länge überzeugt. Jeder der gern Rätselt, gute Geschichten, Schwarzen Humor und Interessante Charakter mag, ist hier bestens aufgehoben.

Aufgrund kleiner Verzögerungen nach ausgeführten Aktionen und dem schwarzen Humor, der nicht die Sache von jedermann ist, vergeben wir 97/100 Punkten