Good morning Vietnam

Vietnam. So einiges hat man in den Geschichtsbuechern ueber dieses Land gehoert. Vietnam hat aber noch einiges mehr zu bieten als nur in den Geschichtsbuechern Erwaehnung zu finden.
Los ging es fuer uns in Hanoi. Hanoi ist die Hauptstadt des Landes und befindet sich fast am noerdlichsten Zipfel. Nach den Philippinen gleich der naechste Kulturschock. War es auf den Philippinen noch relativ ruhig schiesst Vietnam aus vollen Rohren.
Wo man hinschaut Mopeds, Essensstaende, Klamottenlaeden, Restaurants. Hanoi ist wirklich sehr lebendig.
Lebendige Staedte sind aber nicht ganz so unser Ding. Nach einem kurzen Besuch des staedtischen Marktes – auf dem man wirklich alles kaufen kann man was man sich vorstellen kann – buchten wir sofort unser Ticket raus aus der Stadt zum Halong Bay, welches nebenbei bemerkt zu einem der sieben Naturweltwunder zaehlt. Klingt vielversprechend :)

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Halong Bay

Los ging es 7 Uhr. Der Bus vollgestopft mit Touristen. Eng, stickig, warm, rumpelig. Ja, auch wenn euch die kommenden Bilder sicher vom Hocker reisen werden, der Weg dorthin ist nicht immer einfach!

Gerade in Vietnam sind die Strassen sowas von zerstoert und die Regierung scheint keine muede Mark in Restauration stecken zu wollen. Rumpel, rumpel, rumpel. Unglaublich.
Aber zum schoenen Teil des Trips! Gegen 10 Uhr erreichten wir unser Boot mit welchem es fuer die naechsten zwei Tage in die Bucht ging. Die Hinfahrt dorthin war gar nicht so spektakulaer. Ein paar gruene Huegelchen hier und dort. Naja. Zunaechst ging es in eine riesige Hoehle, welche schoen aber auch nicht der absolute Hammer war. Als wir ne Stunde spaeter aus der Hoehle kamen, ein paar Meter ueber dem Meeresspiegel standen und die Sonne ihr uebriges Beitrug, wurden wir mit diesem Blick belohnt.

Es ist doch etwas schoener als vorerst angenommen :)

Es ist doch etwas schoener als vorerst angenommen :)

Weiter ging es zu einem – wahrscheinlich kuenstlich angelegten Strand – und einem Aussichtsplateu. Und erneut wurde man von der Schoenheit der gruenen Huegel erschlagen. Ich fuehlte mich als waere ich in Pandora – diese kuenstlich erschaffene Welt aus dem Film Avatar.

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Danach ging es zur letzten Station des Tages. Kayakfahren. Nichts Besonderes aber trotzdem ganz nett. Ganz nett wurde definitiv zu ueberwaeltigend als wir zurueck aufm Boot ankamen und Blick auf einen wunderschoenen Sonnenuntergang hatten. Besser konnte dieser Tag nicht enden.

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Am naechsten Tag passierte dann nicht mehr wirklich viel und eigentlich sind wir ganz froh aus dieser Touristenhochburg raus zu sein. Denn die Schoenheit dieses Ortes wird durch unzaehlige Touristenboote, gestresste Tourguides und unfreundliche Busfahrer dann doch ein wenig getruebt. Zurueck in Hanoi ging es zwei Stunden spaeter weiter gen Sueden des Landes. Fuer 55 Dollar haben wir uns ein Busticket fuers ganze Land besorgt. Die Busse die man aus Deutschland kennt sind nix gegen den Komfort den man hier geboten bekommt.
Beine lang und Augen zu. Im Bus nicht moeglich. Denkste! Jeder von uns hatte sein eigenes kleines Bett in dem es sich schon mal 12 Stunden aushalten laesst. Aber nach 12 Stunden ist dann wirklich langsam Schluss – eigentlich fuehlt man sich am Morgen wie nach ner Nacht im Club. Tiefschlaf kann man das nicht wirklich nennen.

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Hue

Abgeliefert wurden wir in Hue. Wieder sone riesen Stadt. Oh man. Eigentlich hatten wir da gar keinen Bock drauf. Aber man muss das beste draus machen. Natur sieht man nur ausserhalb der Stadt. Ein Roller musste her. Jeder faehrt hier einen. Zwar sieht der Verkehr chaotisch aus, alle 2 Millisekunden hoert man ne Hupe und ob hier Rechts- oder Linksverkehr herrscht weiss auch niemand. Egal. Moped ran! Und dann mal wieder das typische Glueck. Keine 50 Meter nachdem wir starteten hupte mich ein Einheimischer an und fragte waehrend der Fahrt wo wir herkommen und wo wir hin wollen. Aus Deutschland! Ans Meer! Ne Minute spaeter sitzen wir bei diesem Einheimischen namens Dung im Haus und trinken Bier. Wie wir das gemacht haben? Keine Ahnung, es gibt halt einfach freundliche Menschen. Dung war einer davon. Den restlichen Tag verbrachten wir mit ihm. Fuhren zum Strand. Assen einheimische Kueche – Seafood. Direkt ausm Meer in den Topf und auf die Teller. Traumhaft! Abends gings in nen lokales Restaurant mit seiner Familie. Das nenne ich Gastfreundschaft. Und das Essen hier. Wahnsinn!

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Der perfekte Tag wurde damit gekroehnt das wir Ciara vom Flughafen abholten. Sie hatte sich kurzerhand dazu entschlossen Australien zu verlassen und uns ne Weile zu begleiten. Eigentlich nen stunning Moment nur leider fehlt das Bild. Nen wunderschoener Moment wars trotzdem. Also heisst es von nun an zu viert durch Vietnam. 3 Deutsche und ne Taiwanesin. Top Team wuerde ich sagen ;)

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Hoi An

Keine Zeit verlieren! Das scheint unser Motto zu sein in Vietnam. Denn bisher hat es uns bis auf die eins, zwei, drei Highlights nirgends richtig gefallen. Hoi An ist anders. Ganz anders. Es versprueht ein franzoesisches Flair und die Gegend verspricht durch die umliegenden Gebirge so einiges. Am Abend ging es mit dem Fahrrad den Fluss entlang durchs Dorf. Sehr entspannend! Am naechsten Tag gings wieder auf den Roller. DAS ist Vietnam so wie wir uns es gewuenscht hatten. Traumhafte Straende, wunderschoene Landschaft und hilfsbereite Menschen – Riccardos Roller hatte zwischenzeitlich keinen Tropfen Sprit mehr im Tank. Mit nem Schlauch und ner Flasche bewaffnet half uns nen netter Einheimischer aus dem Schlamassel.

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Nha Trang und Mui Ne

Die letzten Tage in Vietnam verbrachten wir damit weiter suedlich zu reisen. So langsam wird das Busfahren echt anstrengend. In Nha Trang stand Tauchen und Schnorcheln aufm Plan. Absolut empfehlenswert. Klares, warmes Wasser. Wunderschoene Riffe und ne Hand voll schoene, bunte Fische machten diesen Tag zu einem der schoensten der ganzen Reise.

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Abschliessend laesst sich sagen, dass Vietnam definitiv eine Reise wert ist. Sicherlich haetten wir uns deutlich mehr Zeit nehmen koennen um Kultur und Menschen des Landes besser kennenzulernen. Die Natur Vietnam hat einiges zu bieten. Alles in Allem ist es uns aber zu touristisch und gerade die Leute die viel mit Touristen zu tun haben (Busunternehmen, Ticketverkaeufer, Restaurantbetreiber) gingen uns auf Grund ihrer ungeduldigen Art sehr auf die Nerven. Schade. Denn die Schoenheit eines Landes wird nicht nur durch die Natur sondern massgeblich durch die Menschen bestimmt.


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