Glutenfreie Kokos-Kekse [Cookies ohne Mehl]

Von Patricia
Als ich dieses Rezept neulich auf Mia's Blog Kochkarussel gefunden habe, bin ich tatsächlich sofort aufgesprungen und in die Küche gestürmt, um sie nachzubacken! Blöd nur, dass ich gerade keinen Backofen zur Hand hatte. Also musste ich mich ein wenig gedulden, bis ich endlich wieder nach Hause kam und loslegen konnte. Ich habe dann noch am selben Tag meiner Mutter telefonisch einen (Eil-)auftrag durchgegeben und gesagt, dass sie doch bitte nächstes Mal vom Einkaufen uuunbedingt Kokosraspeln mitbringen soll ; )Ich weiß es nicht woran es lag, aber ich hatte mit einem Mal sooo Lust auf diese Kokoskekse! Okay, seit ich Nüsse nicht mehr vertrage, bin halt mit Kokos (im Kuchen) auf eine nette Alternative gestoßen. Außerdem fand ich es interessant, Cookies ohne Mehl zu backen. Im Nachhinein fiel mir ein, dass die Bananen-Haferflocken-Cookies (mit nur 2 Zutaten. Ratet mal welche ;P) auch ohne Mehl waren. Aber dafür halt mit Haferflocken. Und diese bestehen nur aus Kokosflocken als "trockene" Zutat. Damit sind sie also schon mal glutenfrei. Ich laufe diesem Trend ja nicht hinterher (mal ehrlich: Ist ein Leben ohne (Vollkorn-)brot, Overnight Oats (bei mir gerne mit Dinkelflocken) & Co. möglich? Jaaa, okay: Es ist möglich. Aber sinnlos ; ) und finde es unsinnig darauf zu verzichten, wenn ich es doch vertrage.Aber vielleicht hat der ein oder andere von Euch Lesern ja Familienangehörige, Freunde, Bekannte oder Kollegen mit Zöliakie und ist auf der Suche nach einem glutenfreien (Cookie-)Rezept?
Na ja, wie gesagt: Cookies ohne Mehl oder Haferflocken? Also komplett ohne den Klebereiweiß, der für die guten Backeigenschaften zuständig ist?Meine Neugierde überschlug sich mal wieder (ich wünsche mir, dass mich die Chemie-Vorlesungen auch so sehr vom Hocker reißen würden, aber nun ja...) und ich war gespannt, wie der Teig wird.
Meine Erkenntnisse: Der Teig ist recht klebrig, hält aber logischweise nicht so gut zusammen wie herkömmlicher Cookie-Teig. Die flüssigen Zutaten (natives Kokosöl, Eier) ließen sich also nicht binden. Sonst rolle ich Cookie-Teig immer zu Kugeln, setze ihn auf das Backblech und die Cookies laufen dann ein wenig auseinander.Bei diesen Cookies nicht. Die solltet ihr also in der Dicke auf das Blech legen, in der Ihr sie später auch haben wollt.Jetzt aber genug palavert, auf zum Rezept! (welches ich übrigens noch ein wenig abgeändert habe. Ich hatte nämlich noch Kokosöl übrig und dachte, dass das ziemlich gut dazu passt. Und  wie immer habe ich wieder 'ne ganze Ecke weniger Zucker verwendet :)Zutaten (für ca. 15 Cookies)150 g Kokosraspel (keine Kokoschips!)75 g Zucker (Original: 130 g)1 TL Vanilleextrakt 2 EL natives Kokosöl (Original: Butter) 2 Eieretwas Meersalz (optional)Zubereitung:Zuerst die Eier etwas aufschlagen. Zucker und Vanille mischen und kurz untermixen. Kokosraspel unterrühren, ebenso das flüssige Kokosöl/Butter. Wer mag, kann jetzt noch etwas Meersalz untermischen. (Ich habe nur eine kleine Prise genommen, um den Geschmack noch ein wenig herauszukitzeln ;-)gluten-free Coconut CookiesIngredients:150 g grated coconuts75 g sugarpulp of a vanilla pod2 tbsp native coconut oil (or butter) 2 eggssome sea salt

Please write a comment under this blogpost if you would like the complete recipe and direction in english.Wie findet Ihr das Rezept? Ich liebe ja solche easy peasy Rezepte mit "normalen" Zutaten, auf die man zurückgreifen kann, wenn man mal für Jemanden bäckt, der vielleicht (in diesem Fall)  kein Gluten verträgt o.ä.Und falls Ihr mal veganes Kuchenglück benötigt, habe ich hier mal superduper schokoladige Muffins vorgestellt. Hat auch meine nicht-veganen Testesser eindeutig überzeugt : )


Ich habe auch schon wieder ein neues veganes Kuchenrezept getestet (und für gut befunden!), welches ich bald mit Euch teilen möchte. Also: Stay tuned! : )