Glutenfrei Aber Glücklich #4 - Selbst gemachte Kopytka

Von Natascha @Diariesinbags
Zuerst zur Erklärung, Kopytka stammen aus der traditionell polnischen Küche und sind von der Beschaffenheit des Teigs ähnlich wie Schupfnudeln oder Klöße.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich sie gern zur Resteverwertung von Kartoffeln mache, liebe ich Kopytka.
Für mich ein absolutes Wohlfühlessen und Muss in meiner Küche. Es geht auch ganz einfach sie selbst herzustellen.

Dafür braucht man nur bereits gekochte Kartoffeln, problemlos auch vom Vortag (es sollten schon noch 2-3 sein), Mehl, ein Ei, etwas Öl und Salz und Pfeffer.

Die Kartoffeln müssen zerstampft werden, dann kommt das Ei dazu, etwas Öl, Salz und Pfeffer und dann etwas Mehl. Beim Kneten stelle ich fest, ob noch Mehl dazu muss oder nicht. Sie sollen ja weder auseinander fallen noch zu fest werden. Eine genaue Mengenangabe kann ich daher nicht machen.

Wenn der Teig dann knetbar und zu verarbeiten ist, schneide ich ihn in mehrere Teile und rolle diese dann nacheinander auf einem Brett aus.
Dann schneide ich die "Kopytka" mit einem Messer einfach von der Teigrolle ab und lege sie vorläufig beiseite.
Anschließend wird Wasser aufgekocht mit etwas Salz und die fertigen Kopytka werden dann in das kochende Wasser gegeben.
Dort sollten sie dann ca. 5 Minuten kochen, ob sie fertig sind erkennt man daran, ob alle an der Wasseroberfläche schwimmen.
In Polen isst man sie gern mit gerösteten Semmelbröseln in zerlassener Butter oder gesüßt.
Einfach nur mit Butter schmeckt es mir aber am besten...

Zur Frage welches Mehl ich dafür verwendet habe: Das Mehl Farine von Schär, denn mit Buchweizenmehl sind sie mir total misslungen. Ich werde mein Rezept aber noch verbessern und euch mitteilen, wenn ich es mit Buchweizen geschafft habe.