Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!


Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!

Quelle: Helmut Mühlbacher


„Wir müssen nicht nur das geben, was wir haben,
wir müssen auch das geben, was wir sind.“
Desire-Joseph Mercier

Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch eine wahre Geschichte erzählen, die Karen Nordling-McCowan aufgeschrieben hat und die mir Simone Trautweingeschickt hat:
„Ich dachte, Sie sollten es wissen!“
Diane Weinman musste einen schier unerträglichen Verlust hinnehmen - ihre siebzehnjährige Tochter Katie starb bei einem Autounfall.
Mitten in ihrer Trauer erhielt sie einen Brief vom stellvertretenden Sheriff, der vor Ort gewesen war. 
 

Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!

www.wikipedia.org

Der Brief machte ihr und ihrem Mann den Verlust ein wenig erträglicher:Liebe Frau Weinman, lieber Herr Weinman,Ihr Verlust tut mir sehr leid. Ich schreibe Ihnen diesen Brief, weil ich selbst drei Kinder im Teenageralter habe, einen Sohn und zwei Töchter. Wenn eines meiner Kinder sterben sollte, würde ich gern das hören, was ich Ihnen jetzt mitteile.
Ich kam an den Unfallort auf einem vereisten Abschnitt der Straße.
Katie, Ihre Tochter, saß auf dem Fahrersitz. Auf die linke Seite ihres Kopfes hatte sie einen schweren Schlag bekommen, dessen Wucht sie bewusstlos gemacht hatte. Ich hob ihren Kopf an, damit sie leichter atmen konnte, dann hielt ich sie behutsam und liebevoll fest, bis das Rettungspersonal kam. 

Nach ein paar Minuten war klar, dass Katie nicht überleben würde, aber wir hörten nicht auf, ihre Atmung zu unterstützen, bis sie an einen elektronischen Monitor angeschlossen wurde, der bestätigte, dass sie von uns gegangen war.
Ich wollte, dass Sie wissen, dass Katie nicht bei Bewusstsein war, dass sie keine Angst hatte und nicht gelitten hat - sie ist nicht mehr wach geworden. Ich wollte auch, dass Sie wissen, dass sie nicht allein gestorben ist. Als sie starb, hielt ein Vater sie in den Armen, der seine eigenen halbwüchsigen Töchter liebt und weiß, wie kostbar Kinder sind

Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!

Quelle: Helmut Mühlbacher

Es tut mir leid, dass dies Ihrem kleinen Mädchen zugestoßen ist. Bitte rufen Sie mich an, wenn Sie irgendwann einmal über diesen Tag sprechen wollen.Ich bete für Sie.
Robert GrossLane County Sheriff`s Department
Natürlich wollten die Weinmans Gross treffen. Es ergab sich bei Katies Trauerfeier.„Ein paar Wochen später kam er dann vorbei, blieb zwei Stunden und beantwortete all meine Fragen“, sagte Diane Weinman später. „Es hat uns sehr geholfen, denn er ist selbst Vater, und er konnte meinen Schmerz nachvollziehen. Er war direkt und ehrlich - und er hatte einen starken Glauben. Sein Besuch hat sehr viel verändert. Auch wenn es mir wehtat, erzählte er mir, was ich wissen wollte.“
Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!
Ihr Lieben,
Diese kleine Geschichte hat mich tief berührt. Ich stand in den letzten Wochen und Monaten mit einigen Menschen in Kontakt, die einen lieben Angehörigen, einen Sohn, eine Tochter durch den Tod verloren haben.
Der Tod erschreckt uns, weil er uns so endgültig erscheint. Wir haben nicht die Möglichkeit, dem geliebten Menschen noch einmal unsere Liebe zu gestehen, unseren Sohn, unsere Tochter noch einmal in den Arm zu nehmen. Besonders der plötzliche Tod eines Menschen hinterlässt tiefe Wunder in uns.
 
Und dies rührt daher, weil uns die Gelegenheit genommen wurde von ihm Abschied zu nehmen, weil er plötzlich und ohne Vorwarnung aus unserem Leben herausgerissen wurde.
Wenn ein geliebter Mensch, ein Kind stirbt und wir nicht dabei sein konnten, dann kann es uns trösten, wenn es Menschen gibt wie den Sheriff aus unserer Geschichte, der nicht nur nach dem Buchstaben des Gesetzes handelt und seine Pflicht tut, sondern der hier einem armen verunglückten Menschen in seinen letzten Minuten beisteht.
Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!
Das Zitat, das über der heutigen Geschichte steht, das sollte sich jeder Mensch an seinem Computer ausdrucken und in seinem Haus oder seiner Wohnung an einer Stelle aufhängen, wo er das Zitat immer sehen und lesen kann:
„Wir müssen nicht nur das geben, was wir haben,
wir müssen auch das geben, was wir sind.“

Desire-Joseph Mercier

Viele Menschen glauben noch immer, dass es ausreichend sei, wenn wir unseren Lieben, unseren Kindern und Enkelkindern Dinge, Gegenstände oder Geld schenken, dabei ist das Gegenteil wahr:
Was unsere Lieben, unsere Kinder und Enkelkinder, unsere Freunde und Bekannten und überhaupt alle Menschen, denen wir begegnen, brauchen, ist nicht das, was wir haben, sondern das, was wir sind.
Sie sehnen sich nach unserer Zuwendung.
Sie freuen sich über unsere Ermutigung.
Sie sind dankbar, wenn wir mit ihnen ihr Leid teilen.
Sie hoffen auf unsere Hilfe.
Sie glauben an unsere Güte.
Sie sehnen sich nach unserer Liebe.
Sie hoffen auf unsere Vergebung und wollen sich mit uns versöhnen.
Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!
Sie sind dankbar für das Lächeln, das wir ihnen schenken.
Sie hoffen, dass wir sie auf ihrem Wege begleiten.
Sie sind dankbar für die Zeit, die wir ihnen schenken.
Sie freuen sich, wenn wir ein offenes Ohr für sie haben.

Nicht die Frage: „Was hast Du, was besitzt Du?
ist entscheidend, sondern die Frage:
Wer bist Du?

Mein Großvater hat immer davon gesprochen, dass man, wenn man eines Tages stirbt, nichts mitnehmen kann, dass das letzte Hemd keine Taschen hat.Darin liegt ein tiefes Geheimnis, denn in dem, was mein Großvater sagte,
steckt das Wissen, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Und sollten wir eines Tages – worauf ich sehr hoffe – nach unserem Tode Gott begegnen, dann wird für ihn nicht interessant sein, was wir besessen haben („Mein Haus, Meine Jacht, mein Auto), sondern ihn wird nur interessant sein, wer wir sind.
Denn wenn es darum geht, unser Leben zu beurteilen, dann kommt es eben nicht auf Besitztümer an, sondern allein auf das, was uns ausmacht, darauf, wer wir wirklich sind.
Ich wünsche Euch eine gute, friedvolle und ruhige zweite Wochenhälfte und dass es euch gelingen möge, im Alltag so menschlich zu handeln wie der Sheriff aus unserer heutigen Geschichte
Ich sende Euch herzliche Grüße aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Gib nicht nur das, was Du hast, sondern auch das, was Du bist!

Quelle: Karin Heringshausen



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