Gewonnen wird im Kopf

Gewonnen wird im Kopf

“Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin, denn dick sein ist eine Quälerei” singt Marius Müller-Westernhagen in seinem Song “Dick”. Ich frage mich, woher weiß er das? Schließlich ist er mit Verlaub, ein Spargeltarzan, der wohl nie am eigenen Leib gespürt haben dürfte, wie sich dicke Menschen wirklich fühlen. Nur wer dick ist, muss sich doch nicht zwangsläufig quälen. “Ich bin froh, dass ich so ein dürrer Hering bin, denn dünn bedeutet frei zu sein”, heißt es in dem Song weiter. Wirklich? Fragen Sie einmal ein Model, wie frei sie wirklich ist.

Ob Dick oder Dünn, am Ende entscheidet der Kopf, wie wir uns damit fühlen. Wobei es nicht schaden kann, sein Gewicht im Zaum halten. Weder zu dünn, noch zu dick ist gesund. Doch schadet letzteres der Gesundheit mehr. Oft machen dickere Menschen Gene für ihr Übergewicht verantwortlich. Das mag vereinzelt auch stimmen. Doch häufig sind auch es auch nur antrainierte Verhaltensweisen, die wir aus frühester Kindheit übernommen haben und bis heute nicht ablegten. Vor einigen Jahren befragte das Magazin “Stern” Menschen nach ihren Essgewohnheiten. Dadurch fanden sie heraus, dass, wer in jungen Jahren seinen Teller leer essen musste (“Kind, du musst essen, damit du groß und stark wirst”), dieses Verhalten auch im Erwachsenenalter beibehält. 75 Prozent der einstigen “Tellerleer-Esser” antworteten auf die Frage “Essen Sie fast immer Ihren Teller leer?” mit “Ja, das mache ich heute immer noch so”.

Was wir gelernt haben, können wir auch wieder verlernen! Mit anderen Worten: Abnehmen beginnt zum einen im Kopf und zum anderen mit der richtigen Ernährung. Ob wir satt oder hungrig sind, wird nicht allein vom Magen entschieden, sondern auch im Kopf. Schon während des Kauvorgangs werden erste Satt-Signale ans Gehirn übertragen. Sobald wir mit Fett und Zucker gut versorgt sind, kreisen im Blut Botenstoffe wie Leptin und Insulin. Gelangen sie zum Hypothalamus im Zwischenhirn, signalisieren sie den Nervenzellen dort: “Mit dem Essen aufhören”. “Normale” Menschen fühlen sich jetzt satt, während einige wenige Übergewichtige einen Gendefekt haben. Hier kann das Leptin-Signal nicht verarbeitet werden. Deshalb bleibt bei ihnen das Sättigungsgefühl aus und sie essen einfach weiter.

Führende Forschungsexperten Deutschlands aus Industrie und Wissenschaft fanden vor einigen Jahren heraus, das die Volkskrankheit Diabetes, die bislang noch an zehnter Stelle der Todesursachen steht, in Zukunft deutlich mehr Menschen das Leben kosten wird. Ebenso werden Herzkreislauferkrankungen in Form von Herzinfarkten und Schlaganfällen deutlich häufiger werden. Auch Demenzerkrankungen seien aufgrund der Überalterung der Gesellschaft auf dem Vormarsch. Die größte Gefahr geht nach Meinung der Forscher von der Blutzuckerkrankheit Diabetes aus. Das Gros der Forscher ist sogar davon überzeugt, dass die Stoffwechselstörung bald zu den häufigsten Todesursachen zählen wird. In den letzten 50 Jahren ist die Zahl der Diabetiker um das Zwanzigfache angestiegen. Bis zum Jahre 2030 wird jeder zehnte Mensch auf der Welt an Diabetes leiden.

Mit gesunder Ernährung, einem guten Lebensgefühl und viel Bewegung können Sie das Risiko, an Diabetes zu erkranken, eindämmen. Die meisten Network Unternehmen mit Nahrungsergähnzung und Nahrungsersatz bieten Ihnen beides: Bewegung und gute Nahrungsergänzungen/Ersatz. Sprechen wir darüber. Je früher, desto besser für Ihre Gesundheit.
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