Gewöhnlicher Samstag-ein sonderbarer Brief

Die Post traf ein, ohne Absender. Irritiert bemerke ich:  das ist meine Schrift . Aus dem Brief flattern zwei Zettel in orange: Innehalten.

Es dauert ein bischen bis ich verstehe. Das ist mein Brief an mich, zu Beginn der Waldpädagogikausbildung. Es war knackig kalt an diesem ersten Wochenende gewesen. In sieben Schichten gehüllt, hatte ich auf einem Baumstumpf gesessen und mit klammen Fingern geschrieben. Innehalten wollte ich.

Hab ich mein Leben vor einem Jahr schon als schnell empfunden, so ist es nichts gegen das Tempo von heute.  Ich pendle zwischen KielGewöhnlicher Samstag-ein sonderbarer Brief und HamburgGewöhnlicher Samstag-ein sonderbarer Brief hin und her. Wir alle haben uns in den letzten drei Monaten weiterentwickelt, den neuen Gegebenheiten angepasst. Es ist schnell, aber irgendwie auch spannend.

Heute dann ein Kieler Tag, an dem ich mit den Hunden eine große Runde ging. Die Luft diesig und kalt, die Blätter raschelten, ein Grauhreiher watete majestätisch im Bach. Ganz langsam….

Ich buk Brötchen , frühstückte mit Teenies und Besucherteenies , räumte auf, kochte Mittagessen  und setzte.mich dann an mein Referat .

Es klingelte, der Nachbar stellte sein neues Elektromobil vor. Gewöhnlicher Samstag-ein sonderbarer BriefBegeistert fuhren die Teenies Runde um Runde. Und jetzt wird es schon wieder dunkel, das Referat noch nicht ausgearbeitet und „Jane Eyre “ wartet geduldig. Euch ein schönes Wochenende



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