Gesunde Ernährung – Die 5 größten Ernährungs-Mythen

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Posted in  Natur pur, Natürlich gesund On Montag, 27. Januar 2014 Comments: Keine Kommentare vorhanden.

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Gesunde Ernährung – Die 5 größten Ernährungs-Mythen

Werbung, Schule und Elternhaus haben unsere Wertvorstellung auch hinsichtlich dessen geprägt, was wir als gesunde Ernährung betrachten. Aber halten einige der Annahmen, die wir als naturgegeben hinnehmen, auch genauerer Prüfung stand? Nehmen wir ein paar der am meisten propagierten Ernährungs-Mythen unter die Lupe.

1.) Milch ist wichtig für die Knochen. Der hohe Kalziumgehalt der Milch soll für gesundes Knochenwachstum bei Kindern sorgen und Osteoporose verhindern. Gegen diese übliche Empfehlung spricht jedoch, dass Kalzium sich an Protein bindet. Damit ist fraglich, inwieweit das Kalzium aus der proteinreichen Milch überhaupt für den Körper verfügbar ist. Ein großer Teil wird zur Neutralisierung der bei der Aufspaltung von Protein im Darm entstehenden Säuren verbraucht, und nur ein geringer Teil kann verwertet werden. Andererseits gehört Kalzium zu den auf der Erde am reichhaltigsten vorhandenen Elementen. Grüne Blattgemüse, Kichererbsen und Trockenfrüchte wie Aprikosen sind ebenfalls ausgezeichnete Kalzium- Quellen.

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By Stefan Kühn Own work [GFDL http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html, CC-BY-SA-3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/ or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

2.) Eier erhöhen den Cholesterin-Spiegel. Sicherlich, Eigelb enthält eine hohe Menge an Cholesterin, und zwar ca. satte 200mg pro Ei. Dennoch hat der Verzehr von Eiern wenig Einfluss darauf, ob sich unser Cholesterinspiegel erhöht oder nicht. Der Grund: der Cholesterinspiegel ist weitgehend selbstregulierend. Die Produktion von Cholesterin in der Leber wird bei erhöhter Zufuhr durch die Nahrung einfach gedrosselt: der Körper schüttet weniger Cholesterin aus und nutzt stattdessen dasjenige aus der Nahrung. Weitaus gefährlicher für den Cholesterinspiegel sind gesättigte Fette und sogenannte Trans-Fette, die die Leber überlasten. Sie sind die wahren Schuldigen an einem zu hohen Cholesterinspiegel und sollten so weit wie möglich gemieden werden.

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By Gürkan Sengün Eigenes Werk [CC-BY-SA-3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0 or GFDL http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html], via Wikimedia Commons

3.)  Honig ist gesünder als Zucker. Diese Annahme kann man höchstens mit einem “Jein” gelten lassen. Honig enthält zwar ein wenig mehr Mineralien als Zucker und liefert damit etwas mehr als nur leere Kalorien, letztendlich besteht er trotzdem genau wie Zucker aus schnell verfügbaren, einfachen Kohlehydraten, die den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Daher sollte man ihn genau wie Zucker in der Ernährung einschränken. Aller höchstens 100 Kalorien pro Tag sollten aus Zucker bestehen, das gilt ebenso für Honig.

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Quelle: (*) Fotolia

4.) Fett macht dick, und Light-Produkte machen schlank: keineswegs. Unser Körper braucht sogar eine gewisse Menge Fett als Zellbaustein. Entscheidend ist, welche Art Fett man zu sich nimmt. Hochwertige, kaltgepresste pflanzliche Öle liefern wertvolle einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die für den Körper essentiell sind, also über die Nahrung zugeführt werden müssen. Gesättigte Fette wie etwa aus Margarine, Backwaren oder Fast Food sind tatsächlich ungesund, machen dick, belasten die Leber und können den Cholesterin-Spiegel in die Höhe treiben. Andererseits sind Light-Produkte alles andere als Schlankmacher. Sie lösen sogar vielfach Heißhunger aus, infolgedessen ißt man mehr. Solange man sich an gesunde, native Pflanzenöle hält, ist fett ganz und gar kein Dickmacher.

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Horst Frank aus der deutschsprachigen Wikipedia [GFDL http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html or CC-BY-SA-3.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/], from Wikimedia Commons

5.) Süßstoff hilft beim Abnehmen. Leider nicht: süßer Geschmack signalisiert unserem Körper, dass Kohlehydrate verzehrt werden. Kann er diese jedoch nicht umsetzen, wird oft noch mehr Lust auf Süßes ausgelöst. Davon abgesehen erhöhen einige Süßstoffe den Insulinspiegel fast ebenso wie Zucker und führen damit zur Fettspeicherung, und stehen sogar im Verdacht, krebserregend zu wirken.

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Quelle: (*) Fotolia

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre Gesundheit.

Wir empfehlen Ihnen auch unsere Artikel Diäten – Pro und Kontra und Abnehmen ohne Diät.

Für Fragen, Anregungen, Lob, Kritik, Erfahrungsberichte, etc. stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Herzlichst Manuela und Arno Richter


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