Gestern wollte ich Geld wechseln. Ich ging nicht davon au...

Gestern wollte ich Geld wechseln. Ich ging nicht davon aus, dass man mir an der Brenner-Mautstelle bereitwillig einen 500 Euro-Schein wechseln würde, also begab ich mich, Diskussionen mit dem Personal und Hupkonzerte von hinten vorbeugend, in die hiesige Filiale der Raiffeisenbank. Dort begrüßte mich ein kaugummikauendes Blondchen („Ja?!“) und ich trug mein Anliegen vor. Illustrierend legte ich den Schein auf den Tresen.

Der Reaktion der Jungbankerin zufolge hätte es auch eine Smith&Wesson und eine Alditüte sein können: Sie riss die Augen auf und wich, sich rechts und links hilfesuchend umblickend, zurück. „Machen wir nicht“, stammelte sie. Ihre Kollegin vom Schalter nebenan schnauzte ergänzend: „Für Nichtkunden sowieso nicht.“ Aha. Auf diese Weise werde ich wohl auch nie dazugehören… Dennoch gönnte die Ältere mir noch eine verabschiedende Erklärung: „Wir würden das Geld auf Ihr Konto einzahlen und Ihnen dann wieder auszahlen.“

Ich habe mich immer gefragt, wie eigentlich diese geradezu phantastisch klingenden Bilanzsummern von Filialbanken zustande kommen. Jetzt weiß ich´s. Und ich weiß auch, dass ich bei meiner freundlichen Direktbank bleibe und mein SchwarzWeihnachtsgeld auch künftig beim Gebrauchtwagenhändler im Nachbarort klein machen lassen werde.


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