Gestern in Hamburg-Obdachlosigkeit

Die Freundin möchte noch in der Elbpassage Weihnachtseinkäufe tätigen, ich habe kein Geld und begebe mich zu den Bücherhallen. In der Dunkelheit nehme ich lieber die hell erleuchteten Straßen. Hamburg erscheint noch schöner und kühler in der voradventlichen Zeit. Sie erstrahlt in vornehmen Glanz, ein königlicher Eispalast so wurde Hamburg in einem Lied benannt.

Die Menschen mit Wägen voller Koffer und Tüten irritieren mich. Die einen tragen auf Stöckelschuhen  glänzende Tüten aus denen glänzendes Papier ragt, die Anderen haben ihr Hab und Gut dabei, zerlumpt gekleidet in sieben Schichten. Mit krummen Rücken bewegen sie sich schiebend durch die glänzend erhellten Straßen auf der Suche nach einem Schlafplatz oder sitzen bettelnd am Straßenrand, der eine unter einer Werbung die mit „besser kein Feuer“ wirbt.  Man kommt nicht umhin sofort an diese Typen zu denken, die neulich die Sachen eines Obdachlosen in Brand setzen wollten und vorher ein Selfie machten. Die Dimension der Armut  ist erschreckend, besonders in diesem Kontrast.

Und dann gerade die Überschrift des KN Artikels gelesen, der das gestrige Szenario wieder heraufbeschwor.

Auch in der Zeit ein Artikel zum Thema.



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