Geschäftserfolg planen: warum eine Finanz- und Liquiditätsplanung unverzichtbar ist

Investitionsentscheidungen werden nicht nur anhand des Bedarfs getroffen, sondern auch auf Basis der finanziellen Möglichkeiten. Entscheidend sind in diesem Zusammenhang die liquiden Mittel, welche auch ganz konkret für die Unternehmenserweiterung oder andere Investitionen zur Verfügung stehen. Eine solide Finanz- und Liquiditätsplanung ist deshalb für ein ganzheitliches Controlling unverzichtbar und eine Grundlage für eine erfolgreiche Unternehmensführung. Wie lässt sich eine solche Planung entwickeln?

Wie Liquiditätsplanung erstellen?

Zunächst muss der Anfangsbestand an liquiden Mitteln festgestellt und fixiert werden. Dazu werden sämtliche Bank- und Kassenbestände ermittelt. Im nächsten Schritt werden sämtliche Einnahmen und Ausgaben innerhalb einer Abrechnungsperiode errechnet, um den Endbestand der liquiden Finanzmittel prognostizieren zu können. Die Perioden für den Abrechnungszyklus lassen sich dabei je nach Branche und Fachbereich sinnvoll festlegen, in Handelsunternehmen mit hohen Tagesumsätzen ist auch eine tägliche Liquiditätsplanung üblich und sinnvoll. Wer als Freiberufler oder Einzelunternehmer mit geringeren Umsätzen in Kontakt kommt, kann eine solche Planung auch monatlich durchführen. Der Unterschied zur Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) besteht darin, dass lediglich zahlungswirksame Geldflüsse aufgezeichnet werden, Anlagenkäufe bleiben ebenso wie Kredite in der GuV vollkommen ohne Berücksichtigung.

Folgende Tipps sollten unbedingt beherzigt werden, damit die Finanz- und Liquiditätsplanung in der Praxis als sinnvolles Controlling Instrument verwendet werden kann:

1. Ziele setzen

Natürlich geht es zunächst darum, überhaupt zu ermitteln, welche Liquidität grundsätzlich zur Verfügung steht. Im weiteren Verlauf soll damit aber auch ein bestimmter Zweck erfüllt werden, der beispielsweise in einer Erhöhung der Liquidität liegen kann. Um den Kurs anpassen zu können, muss überhaupt eine Kursabweichung festgestellt werden - und dies wiederum ist nur möglich, wenn die gesetzten Ziele nicht mehr realistisch erscheinen. Wichtiges bei der Planung allerdings, dass die Schätzungen nicht zu optimistisch vorgenommen werden. Hier zeigt sich: je weiter der Prognosehorizont in der Zukunft liegt, desto ungenauer fällt die Schätzung aus. Sinnvoll ist eine konservative Schätzung, die ein wenig negativer ausfällt.

2. unterschiedliche Szenarien planen

Es gibt Parameter, die sich nicht genau prognostizieren lassen - die Erträge gehören unter anderem dazu. Weil aber auf Basis der Prognose Investitionsentscheidungen getroffen werden, sollte der Unternehmer verschiedene Szenarien entwickeln. Selbst wenn die Ertragskurve also nach unten zeigt, ist der Controller vorbereitet und verzichtet womöglich auf eine nicht dringend notwendige Investition.

3. Planungsinstrumente nutzen

Je nach Größe des Unternehmens sollten verschieden Hilfestellung genutzt werden, die bei der Planung hilfreich sind. Unter Umständen kann eine einfache Excel-Tabelle ausreichend sein, bei größeren Unternehmen steigen die Anforderungen allerdings. Eine Software schafft Transparenz und macht die Informationen auch anderen Mitarbeitern problemlos zugänglich. Zudem können die Prognosen zum Teil automatisiert werden, was den Aufwand insbesondere bei vielen unterschiedlichen Einflüssen erheblich verringert. So ist es vollkommen ausreichend, wenn lediglich bestimmte Parameter regelmäßig eingetragen werden, worauf hin die Software die Planung übernimmt. Auch Fachbücher sind hilfreich: das kompakte Standardwerk „Finanz- und Liquiditätsplanung" gibt wichtige Tipps zum Thema, ohne die Planung unnötig zu verkomplizieren. In nur sieben Schritten kann eine solide Planung der liquiden Mittel erreicht werden; vor allem werden auch die Konsequenzen beleuchtet, die aus der Planung resultieren sollte. Die Ergebnisse bieten letztlich auch die Grundlage zur Steuerung des Unternehmens - und liefern damit eine wichtige Basis zum Geschäftserfolg.

Fazit: solide Liquiditätsplanung sichert Unternehmenserfolg

Auch wenn das Thema Controlling nicht immer einen hohen Stellenwert im Unternehmen genießt: ein nicht unbeträchtlicher Teil des Erfolges ist letztlich auch auf eine solide Planung zurückzuführen. Die Liquiditätsplanung liefert eine wichtige Basis und zeigt auf, welche finanziellen Mittel zu welchem Zeitpunkt für Investitionen zu Verfügung stehen. Damit wird ein unverzichtbarer Baustein zur Planung der eigenen Geschäftsstrategie geliefert. Mit der richtigen Fachliteratur oder einer leistungsfähigen Software lässt sich die Planung deutlich vereinfachen und teilweise automatisieren.


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