Gesänge fremder Völkerschaften: Multikulti-Mahdi aus dem Elektroladen

Von Ppq @ppqblog

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt? Nicht im fernen Florida und nicht im wilden Polen, nicht in einem Boogie-Schuppen an der Pazifikküste und nicht im sozialpolitisch vorbildlichen Schweden spielt die neueste Folge der weltkulturkritischen PPQ-Dokumentationsreihe "Gesänge fremder Völkerschaften", sondern in Berlin. Die ehemalige Reichshauptstadt ist pünktlich 19 Jahre nach der Verabschiedung des Gesetzes "zur Umsetzung des Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 20. Juni 1991 zur Vollendung der Einheit Deutschlands" zu genau der multiethnischen Metropole geworden, vor der Bonn-Verteidiger wie der ehemalige Bundesrentenversprecher Norbert Blüm stets gewarnt hatten.
Berlin ist Deutschlands Sozialhilfehauptstadt, aber auch die Hochburg der antideutschen Fußballfeinde. Hier werden deutsche Fahnen geraubt, hier wird Jagd auf feiernde Anhänger von Jogi Löws Multikulti-Mannschaft gemacht. Bassal, ein aus fernen Ländern stammender Nachfahre des Propheten, will sich das nicht länger anschauen. Ganz im Sinne des Niedersachsen Christian Wulff, mit dem demnächst eine weitere West-Familie an die Spree zieht, um hier von staatlichen Zuwendungen zu leben, setzt er den alten Udo-Lindenberg-Traum von der bunten Republik Deutschland zuerst einmal musikalisch um: In seinem "Ausländerlied" feiert er mit südländischer Lebensfreude "deutsche Ausländer", die Stimme zwischen Pop-Tremor und Prediger-Tremolo. "Lass uns tanzen, lass uns singen", fordern die Drei vom Steckdosenkiosk, denn "wir sind deutsche Ausländer, wir leben schon miteinander". Der Gesang des Multikulti-Mahdi aus dem Elektroladen dürfte der deutschen Elf gegen Argentinien den letzten Kick geben.
Zur Originalversion hochkant.
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