Georg Heym – Gedicht

März

Aus der Erde quollen Kräfte,
Die in dunkler Enge schliefen,
In den Wolken gingen Stürme,
Graue Wogen in den Tiefen.

Lange Tage fuhren Winde
Regenschwer vom nahen Meere,
Große Vögel kamen nächtlich
Und verschwanden schnell ins Leere.

Auf dem halbgeborstnen Eise
Schoben sich die schweren Schollen,
Oft wir schraken auf aus Träumen
Von des Stromes dumpfem Grollen.

Sterne glänzten und verschwanden,
Eh wir noch die Schönen schauten,
Fern vom Sturm geläutet klangen
Glocken mit der Märznacht Lauten.



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Musikfernsehen & Charts im Wandel: Von MTV-Legenden zur Streaming-Macht
wallpaper-1019588
Wann wird es für deinen Mops bei Hitze gefährlich?
wallpaper-1019588
Algarve News vom 09. bis 15. Februar 2026
wallpaper-1019588
Steigender Proteinbedarf im Alter – warum dein Körper ab 40 mehr Eiweiß braucht als je zuvor